Beim Kanalbau ist Klettenberg an der Reihe

Hans-Peter Blum
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Zwischen Holbach und Klettenberg wird ein neuer Kanal gebaut. Die Firma Hoch- und Tiefbau Ebeleben ist mit den Arbeiten beauftragt.

Zwischen Holbach und Klettenberg wird ein neuer Kanal gebaut. Die Firma Hoch- und Tiefbau Ebeleben ist mit den Arbeiten beauftragt.

Foto: Hans-Peter Blum

Klettenberg.  In der Gemeinde Hohenstein werden 1,4 Millionen Euro in Kanalisation investiert.

Der Kanalbau steht im Mittelpunkt der Bautätigkeiten in der Gemeinde Hohenstein. Auf lange Sicht sollen alle Ortsteile mit über 200 Einwohnern an das zentrale Netz angeschlossen werden. „In Holbach sind die Arbeiten fast abgeschlossen. Es gab leider Verzögerungen wegen Lieferschwierigkeiten“, berichtet Bürgermeister Jens Sauer (parteilos).

Nun kommt Klettenberg an die Reihe. „Die Firma Hoch- und Tiefbau Ebeleben hat die Ausschreibung gewonnen und bereits mit den Arbeiten begonnen“, so Sauer weiter. Auf dem Verbindungsweg von Holbach nach Klettenberg sind bereits erste Bauwerke in die Erde versenkt worden. Der Klettenberger Ortsteil Holland und die Liebenröder Straße sollen möglichst noch dieses Jahr angeschlossen werden. „Die Kosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro“, informiert der Bürgermeister.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Gehwegbau in der Gemeinde. „Ich bin mit dem Straßenbauamt in Leinefelde im Gespräch über die Reparatur der Borde in Schiedungen“, erklärt Sauer. Leider sei der Antrag auf Fördermittel für den Neubau des Gehweges im Vorjahr abgelehnt worden. Ein grundhafter Ausbau sei wohl erst mit dem Anschluss von Schiedungen an die Kanalisation möglich.

In Branderode soll ebenfalls ein neuer Gehweg entstehen. „Dazu ist die Planungsvereinbarung in Arbeit“, so Sauer weiter. Auch die Brücke über den Sachsengraben im Zuge der Landesstraße 2067 müsse zusammen mit der Straße erneuert werden. Hier werden sich die Branderöder aber noch etwas gedulden müssen, denn die Zielstellung laute 2025. „Die Ortsdurchfahrt von Obersachswerfen soll dann gleich mit in Angriff genommen werden“, so der Bürgermeister zu den Planungen.

Positiver sind die Nachrichten zu den Spielplätzen in Hohenstein. „Wir haben mithilfe der Leader-Förderung und Spenden von Bürgern Spielgeräte im Wert von 12.000 Euro gekauft“, berichtet Sauer. Diese sollen im Frühjahr in Branderode und Obersachswerfen zur Freude der Kinder und Familien aufgestellt werden. Apropos Familien: In Mackenrode entstehen in der Feldstraße drei Einfamilienhäuser, wo sich junge Eltern dauerhaft niederlassen wollen. Hier wurde auch Geld in eine neue Straßendecke investiert.

Sauer ist froh, dass der Betrieb in den beiden Kindergärten in Mackenrode und Klettenberg sowie in der Grundschule in Klettenberg trotz der Pandemie derzeit vernünftig laufen kann. „In der Mackenröder Einrichtung sind auch noch einige Plätze frei“, wirbt er um Familien mit Kindern.