Bleicheröder Kommunalwald wirft nächstes Jahr Gewinn ab

Bleicherode.  In ihrer Sitzung am Donnerstagabend geben die Gemeinderäte der Landgemeinde Stadt Bleicherode grünes Licht für die Wirtschaftspläne.

Forstamtsleiter Gerd Thomsen erläuterte im Gemeinderat den Wirtschaftsplan für den Kommunalwald für das Jahr 2020.

Forstamtsleiter Gerd Thomsen erläuterte im Gemeinderat den Wirtschaftsplan für den Kommunalwald für das Jahr 2020.

Foto: Kristin Müller

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Unterm Strich erzielt die Landgemeinde Stadt Bleicherode mit ihrem Kommunalwald im nächsten Jahr ein Plus in Höhe von 26.000 Euro. Wie er auf diese Summe kommt, rechnete Gerd Thomsen den Gemeinderäten während ihrer Sitzung am Donnerstagabend vor. Dort präsentierte der Leiter vom Forstamt Bleicherode-Südharz den aktuellen Wirtschaftsplan für den 840 Hektar großen Kommunalwald für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020, über den das Gremium entscheiden musste.

So geht Gerd Thomsen insgesamt davon aus, dass der Wald einen Erlös von rund 304.000 Euro abwirft. Diese Summe ergebe sich aus verschiedenen Einnahmen, die erzielt werden. Dazu gehören laut dem Forstamtsleiter der Holzverkauf, die Ausreichung von Fördermitteln oder die Jagd. Dem gegenüber stehen die Kosten, für die Gerd Thomsen eine Summe in Höhe von rund 278.000 Euro prognostiziert. Die „größten Brocken“, die dort zu Buche schlagen, sind die Unternehmerleistungen in Höhe von 162.000 Euro sowie die Wiederaufforstung von einer sechs Hektar großen Kahlfläche. „Da rechnen wir mit Kosten in Höhe von rund 42.500 Euro“, erläuterte der Forstamtsleiter. Die gute Nachricht: Werden die Kosten von den Einnahmen abgezogen, bleibt am Ende ein Plus von 26.000 Euro übrig. Angesichts dieser Prognose gaben die Gemeinderäte ihre Zustimmung zu diesem Wirtschaftsplan.

Darin wurde jedoch der Ortsteil Hainrode außen vor gelassen. Den Plan für den dortigen Kommunalwald stellte Revierleiter Ingo Hubert dem Gremium im Anschluss gesondert vor. Seit 2014 kümmert er sich schon um die 165 Hektar große Fläche – zunächst auf Honorarbasis und seit 2018 als Angestellter des Bauhofes. Auch über diesen Wirtschaftsplan hatten die Gemeinderäte eine Entscheidung zu treffen. In seinem Vortrag hob Ingo Hubert als Besonderheit hervor, dass in seinem Bereich keine Aufforstung erfolgen muss. Er rechnet mit Einnahmen in Höhe von rund 46.800 Euro. Die Gemeinderäte gaben auch für diesen Wirtschaftsplan grünes Licht.

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