Brücke bei Stempeda zu schmal für halbseitige Sperrung

Die Brücke über den Krebsbach an der Ibergtalsperre muss saniert werden.

Die Brücke über den Krebsbach an der Ibergtalsperre muss saniert werden.

Foto: Kristin Müller

Stempeda.  Zur geplanten Vollsperrung an der Ibergtalsperre äußert sich das Landesamt für Bau und Verkehr.

Mit Verweis auf die Arbeitsschutz-Regeln hat das Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) seine Entscheidung verteidigt, die Brücke an der Ibergtalsperre während der Bauarbeiten voll zu sperren.

Bürger aus Stempeda und Rodishain hatten sich gewünscht, zumindest eine Fahrspur weiter nutzen zu können. Dies aber sei nur erlaubt, wenn die Fahrbahnen mindestens 8,50 Meter breit seien, so TLBV-Regionalleiter Andreas Bode. „Im Bereich des Brückenbauwerkes ist nur ein Fahrbahnquerschnitt von 5,50 Metern vorhanden.“

Deshalb müsse die beauftragte Baufirma HTB Küllstedt selbst bei jeder Durchfahrt des zugelassenen ÖPNV-Verkehrs die Arbeiten unterbrechen. Nächsten Montag sollen die Bauarbeiten beginnen.