Burggasthof Hohnstein am Donnerstag bei Kabel 1

Neustadt.  Fünf Restaurants aus der Harzregion stehen im Kabel 1-Fernsehformat in einem Wettstreit. Mit dabei ist auch der Gasthof auf Burg Hohnstein.

Burggastwirt Kai Prengel (Mitte) und sein Koch drehten jüngst mit Fernsehkoch Mike Süsser (links) für Kabel 1 auf der Ruine Hohnstein bei Neustadt.

Burggastwirt Kai Prengel (Mitte) und sein Koch drehten jüngst mit Fernsehkoch Mike Süsser (links) für Kabel 1 auf der Ruine Hohnstein bei Neustadt.

Foto: Burggasthof Hohnstein / Peter Cott

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Eine Region – fünf Restaurants – ein Gewinner: Nämlich der, bei dem es am besten schmeckt. Das Konzept der Sendung „Mein Lokal – Dein Lokal“ auf Kabel 1 ist so einfach wie eingängig. Nicht umsonst erreicht das Format im Schnitt knapp 400.000 Zuschauer, und das allein bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Und wenn die am Donnerstagabend den Fernseher einschalten, bekommen sie an der Seite von Fernsehkoch Mike Süsser ein Südharzer Original zu sehen: Kai Prengel, den Dudelsack spielenden Gastwirt auf der Burgruine Hohnstein. Mit vier anderen Köchen aus dem Harz wetteifert er diese Woche um ein Preisgeld von 3000 Euro.

„Wobei es mir gar nicht um das Geld geht“, reflektiert Prengel im Gespräch mit unserer Zeitung die Dreharbeiten im September. Die seien so aufregend und schön gewesen, dass der erste Preis schnell in den Hintergrund getreten sei. „Es war eine tolle Zeit mit den anderen Gastwirten, obwohl wir jeden Tag von früh bis abends um elf gedreht haben“, beschreibt er die Strapazen, die ihn unter anderem zum Brockenbauer nach Tanne oder ins „Schoko“ und zum „Burgerglück“ in Goslar geführt haben. Letzteres habe ihn geschmacklich so beeindruckt, dass er seine Idee, auf der Burgruine selbst einmal Burger anzubieten, „schnell ad acta gelegt“ habe, gesteht Prengel lachend.

Ob nun aber der Burger oder sein Ritterteller mit Wildschweinfilet an Süßkartoffelstampf gewinnt, das wisse noch keiner der Teilnehmer, das entscheide sich erst in der letzten Sendung am Freitagabend. „Wir sind gespannt, haben unser Bestes gegeben und unser mittelalterliches Flair ausgespielt“, sagt Prengel, der vom Sender angesprochen wurde, ob er sich eine Teilnahme an der Sendung vorstellen könne.

Prengel, der sich 2001 nach zehn Jahren im Autohaus mit dem Burggasthof einen Traum erfüllte, sieht ohnehin alle fünf Restaurants und den Harz als Sieger. „Die Sendung ist richtig beliebt, das ist total geile Werbung für die Region“, hofft er und freut sich schon vor der Ausstrahlung über viele positive Rückmeldungen.

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