Kind verletzt: Geflüchteter Unfallverursacher nach Kollision mit Schulbus in Nordhausen ermittelt

Nordhausen.  Ein Schulbus ist in Nordhausen mit einem Pkw zusammengestoßen, nachdem er von dessen Fahrer geschnitten wurde. Ein Neunjähriger wurde verletzt, der geflüchtete Verursacher wurde ermittelt.

Symbolbild

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Foto: Patrick Pleul / dpa

Nachdem ein Autofahrer am Mittwochvormittag in Nordhausen mit einem Schulbus kollidiert und anschließend geflüchtet war, konnte der Verursacher nun ermittelt werden.

Nach Angaben der Polizei war der Bus mit 25 Grundschulkindern in Nordhausen die Hallesche Straße entlang gefahren. An der Kreuzung Taschenberg musste die vorfahrtsberechtigte Busfahrerin stark abbremsen, weil ein Autofahrer vor ihr einfach nach links auf den Taschenberg abgebogen war. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der mutmaßliche Verursacher fuhr anschließend weiter.

Durch das starke Abbremsen verletzte sich ein neunjähriges Kind, das medizinisch versorgt werden musste. Die anderen Kinder und deren Begleiter sowie die Busfahrerin blieben unverletzt. An dem Schulbus entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

Bei dem Pkw handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen roten Ford Kia. An dessen Heck er stark beschädigt sein müsse. Auf den Zeugenaufruf meldete sich am Mittwochabend ein Zeuge, der das beschädigte Fahrzeug gesehen hatte. Daraufhin konnte ein 47-Jähriger aus dem Landkreis Nordhausen als Unfallverursacher ermittelt werden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, habe der Mann die Tat eingeräumt.

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