Geschätzte Kosten irritieren

Nordhausen  Finanzausschuss genehmigt mehr Geld

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Über mehrere überplanmäßige Ausgaben hatte am Dienstag Nordhausens erster Finanzausschuss nach der Sommerpause zu befinden. Das Gremium genehmigte unter anderem 115.000 Euro Mehrkosten für die Fertigstellung des Schulhofes in Petersdorf. Im Zuge des Projekts waren Bauarbeiter auf nicht tragfähigen und schadstoffbelasteten Boden gestoßen, der nun entsorgt werden muss. Eine Nachfinanzierung in Höhe von 150.000 Euro ist zudem bei der Turnhallen-Erweiterung in Niedersalza nötig. Der Grund: eine zusätzliche Baustraße und die aufwendigere Bereitstellung von Warmwasser.

Das Nachjustieren der Finanzen stieß vor allem bei der AfD auf Skepsis. Fraktionschef Jörg Prophet bezeichnete das Verfahren der Kostenschätzungen als zu unzuverlässig. Ein größerer Puffer bei den Beschlüssen wäre allerdings aufgrund der Haushaltskonsolidierung nie gefördert worden, erklärte Oberbürgermeister Kai Buchmann (pl). „Absolute Sicherheit gibt es auch nicht“, erklärte zudem Bauamtsleiter Heiko Müller. In Petersdorf beispielsweise gab es Probebohrungen. Man hätte für valide Zahlen aber den gesamten Boden durchlöchern müssen. Bei den Kostenschätzungen liege der Spielraum stets bei 20 Prozent nach oben oder unten.

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