Gurrende Vielfalt in Großwechsungen präsentiert

Großwechsungen.  Am Wochenenden hatten die Züchter zur 22. Rassetaubenausstellung eingeladen. Klaus Roth ist der Ausstellungssieger.

Konrad (links) und Timo züchten zwar nicht selbst, sind aber fleißige Unterstützer der Taubenausstellung in Großwechsungen. 

Konrad (links) und Timo züchten zwar nicht selbst, sind aber fleißige Unterstützer der Taubenausstellung in Großwechsungen. 

Foto: Birgit Eckstein

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Für die Taubenzüchter der Region ist das zweite Wochenende im Januar seit vielen Jahren ein fester Termin. Denn dann lädt der Südharzer Rassetaubenclub zur Präsentation ihrer lebendigen Zuchtergebnisse ein. Der überregionale Club, der Züchter aus drei Bundesländern unter seinem Dach vereint, stellte wieder einmal eine ansehnliche Ausstellung auf die Beine.

Die 320 gefiederten Schönheiten präsentierten die Vielfalt der Rassetaubenzucht. „Wir haben für jeden Geschmack etwas dabei. Fast jede Rasse und jeder Farbschlag ist bei uns vertreten“, berichtet Ausstellungsleiter Wolfgang Apel. Genauso schillernd und ungewöhnlich wie ihre Namen – seien es Mövchen, Modeneser, Strasser, Lerchen, Purzler oder Tümmler – sind die Tauben. Die Besucher und Züchter konnten sie in all ihrer Vielfalt und Schönheit erleben. „Das Interesse der Bevölkerung an unserem aufwendigen Hobby ist zufriedenstellend“, erzählen die Züchter.

Arbeit eines Preisrichters ist zeitintensiv

Die vier Preisrichter vergaben in diesem Jahr neunmal die Note „Vorzüglich“ an die ausgestellten gurrenden Zweibeiner. Gleich zweimal konnte die Zuchtgruppe Nathanael aus Sollstedt die höchste Bewertung erringen. Mit Franziska Pescht aus Riethnordhausen in Sachsen-Anhalt errang auch eine Jugendzüchterin diese besondere Note. Und über den Titel des Ausstellungssiegers darf sich der Nordhäuser Klaus Roth freuen.

Die Arbeit eines Preisrichters ist nicht nur sehr verantwortungsvoll, sondern auch zeitintensiv. Bereits morgens um sieben Uhr begann die Bewertung der Tiere für die 22. Südharzer Rassetaubenschau. Im Schnitt hatte jeder Richter 80 Tauben zu begutachten. Es folgten mehrere Stunden konzentrierte Arbeit.

Bewertet werden unter anderem die Federnbeschaffenheit, Farbe, Zeichnung, Figur, Auge und Kopf. Und für jede Rasse gelten unterschiedliche Standards, die festgeschrieben sind. Auch wird großen Wert auf eine gute Pflege der Tauben gelegt. „Eine ordentliche Schauvorbereitung der Tiere ist unerlässlich. Bestimmte Farbschläger erfordern besonders viel Aufwand im Vorfeld, das sollte jedem Züchter klar sein“, betont Wolfgang Apel.

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