Herrmannsacker: Denkmaltag für Kinder auf der Ebersburg

Herrmannsacker.  Verein für lebendiges Mittelalter lädt am 20. September ein. Nachtwanderung findet einen Tag vorher statt.

Vereinschefin Hannelore Müller, hier zu Kinderwalpurgis als Hexe verkleidet, lädt am Sonntag, 20. September, zum Denkmal- und Kinderspieltag auf die Ebersburg ein.

Vereinschefin Hannelore Müller, hier zu Kinderwalpurgis als Hexe verkleidet, lädt am Sonntag, 20. September, zum Denkmal- und Kinderspieltag auf die Ebersburg ein.

Foto: Marco Kneise

Althergebracht ist der Tag des offenen Denkmals immer am zweiten September-Wochenende. Dieses Jahr sollte alles digital gemacht werden. Aber wenn schon Denkmalstag, dann soll es auch Spaß machen, sagen sich die Organisatoren des Vereins für lebendiges Mittelalter.

„Wir begehen auf der Ebersburg bei Herrmannsacker eine Woche später den Tag des offenen Denkmals, und zwar am 20. September von 12 und 17 Uhr“, teilt Vereinschefin Hannelore Müller mit. Dank der guten Erfahrungen aus dem Vorjahr soll dieser wieder als Kinderspieltag gestaltet werden. Das heißt, die Kinder können den Tag mit Spiel und Spaß auf der Burg verbringen, die Erwachsenen dürfen mitmachen. Neben Hufeisen- und Ringewerfen sowie Kricket wird auch das beliebte Säckeschlagen dabei sein. „Besonders begehrt ist auch immer das Bogenschießen für Kinder“, so Müller. Für kleine Prinzessinnen wird es die schönsten Jungfernkränzchen geben, für die Jungs Steckenpferde. Auch Einhörner, kleine Vögelchen und Drachen freuen sich auf ein neues Zuhause. Wer mag, kann sich als Ritter ankleiden lassen.

Es wird Kuchen geben, Kaffee, alkoholfreie Getränke und auch Bier. Beliebt seien auch die Führungen, die am 20. September um 13 und um 15 Uhr für ein kleines Entgelt angeboten werden. Die Einnahmen daraus dienen dem Erhalt der Burganlage, die der Verein seit 2006 pflegt und für die Vereinsmitglieder bereits über 70.000 Stunden gearbeitet haben. Der Eintritt ist frei, über Spenden würde sich der Verein freuen.

Bereits am Samstag, 19. September, wird die beliebte Nachtwanderung angeboten. Treffpunkt ist um 21 Uhr an der Straße zur Burg. „Wir gehen schweigend und mit wenig Licht durch den nächtlichen Wald, weil wir im Wald die Feen treffen wollen“, wirbt Müller. Dort gebe es eine geheime Stelle, die mit hunderten Lichtern geschmückt ist. Die Feen würden ein kleines Ritual durchführen und Wünsche erfüllen. Anschließend geht es hinauf zur Ebersburg. Dort erwartet die Teilnehmer eine Führung im Fackelschein, gewürzt mit Gruselgeschichten. Die Unkosten für alle Events belaufen sich auf sieben Euro.

Zu den Kommentaren