Holztransport verunglückt zwischen Buchholz und Stempeda

Stempeda.  Aus bisher unbekannter Ursache ist Samstag ein Lkw in einer Kurve der L 1037 umgekippt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Aktuell fahren täglich Holztransporte auf der Straße.

In einer Kurve zwischen Buchholz und Stempeda kippte der Holztransporter um.

In einer Kurve zwischen Buchholz und Stempeda kippte der Holztransporter um.

Foto: Sven Tetzel

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Eine der Kurven der Landstraße zwischen Buchholz und Stempeda im Kreis Nordhausen ist einem Lastwagenfahrer am Samstag zum Verhängnis geworden. Gegen 11 Uhr kippte der Hänger des Lkw um. Er war mit Holz beladen. Etliche Stämme rollten auf die Fahrbahn. Die Straße war fortan unpassierbar. Zum Glück wurde niemand verletzt. Auch der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Zur Ursache des Unfalls konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Es muss erst noch ermittelt werden, ob der Lastwagen zu schnell in der Kurve war oder ob den Holzarbeitern beim Beladen des Hängers ein Fehler unterlaufen ist.

Neben den Polizeibeamten waren auch mehrere Feuerwehren im Einsatz. Die Landstraße war während der Bergung voll gesperrt.

Täglich Holztransporte auf der Strecke nach Erdfall

Zurzeit rollen täglich zahlreiche Holztransporte auf dieser Landstraße. Schuld ist ein Erdfall. Seinetwegen hat sich in Breitenstein (Sachsen-Anhalt) die Fahrbahn der Hauptstraße gesenkt. Fachleute konnten die Straße provisorisch reparieren. Aber die Tragfähigkeit ist begrenzt. Deshalb haben die Kreisverwalter von Mansfeld-Südharz die Straße für alle Fahrzeuge gesperrt, die schwerer als 7,5 Tonnen sind.

Betroffen ist davon auch der Transportweg für das große Holz-Werk in Rottleberode. Die offizielle Umleitung führt über Harzgerode und Auerberg. Doch die Lastwagenfahrer suchen sich kürzere Strecken. Eine Route führt durch Buchholz und Stempeda.

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