In Tellereisen geraten: Katze muss Bein amputiert werden – Polizei ermittelt

Liebenrode.  Im Landkreis Nordhausen ist eine Katze in ein aufgestelltes Fangeisen geraten. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und weist auf hohe Strafen hin.

Symbolbild

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Foto: Archiv / TLZ

Bei Liebenrode im Landkreis Nordhausen ist im Oktober eine Katze in ein aufgestelltes Fangeisen geraten. Die Katze überlebte, jedoch musste ein Tierarzt ein Bein des Tieres amputieren.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und weist daraufhin, dass selbst das Aufstellen eines fangfähigen Tellereisens eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Diese könne mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Gerät ein Tier in die Falle, unabhängig davon, ob es sich um ein Wildtier oder Haustier handelt, stellt dies eine Straftat dar.

Doch bedeuten Fangeisen nicht nur für Tiere eine Gefahr, auch für Menschen können sie dramatische Folgen haben, zum Beispiel wenn Kinder beim Spielen in eine Falle geraten, so die Polizei. Jegliches Aufstellen der Fangeisen sei daher verboten.

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