Kommentar: Heißer Sommer bringt Ärger im Kreis Nordhausen

Jens Feuerriegel über die absehbaren Konflikte in den Südharzer Freibädern.

Jens Feuerriegel ist Redakteur in Nordhausen.

Jens Feuerriegel ist Redakteur in Nordhausen.

Foto: Roland Obst

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Der Ärger ist vorhersehbar. Ist der kommende Sommer heiß, sind die Diskussionen in den Freibädern ebenso hitzig. Mit den Schwimmmeistern möchte ich nicht tauschen.

Der Schutz vor Infektionen mit all seinen Vorschriften begleitet unser Leben noch eine ganze Weile. Sollte uns der Hochsommer lang anhaltende Hitze bringen, rücken die Freibäder in den Brennpunkt. Verzichten dieses Jahr mehr Südharzer als sonst auf einen Urlaub in der Ferne, bleiben stattdessen daheim, dann spüren das auch die Bäder am stärkeren Besucherstrom.

Um Badegäste untereinander auf Abstand halten zu können, muss deren Zahl limitiert werden. Aber wer legt die Grenzen fest? Und wer stellt sich dann den Diskussionen und (im schlimmsten Fall) den Konflikten mit all den Leuten, die in der nachmittäglichen Gluthitze draußen bleiben sollen? Benötigen unsere Freibäder eine Security? Wie vorigen Sommer in Niedersachswerfen. Sicherlich werden die Kommunen bemüht sein, rechtzeitig die Kapazitäten ihrer Freibäder zu kommunizieren. Vielleicht ist es auch möglich, auf den Tafeln am Eingang nicht nur Wasser- und Lufttemperatur zu notieren, sondern auch stets die aktuelle Gästezahl mit Blick auf die Obergrenze.

Aber ich befürchte dennoch: Es wird Ärger geben.

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