Kreis Nordhausen will mit neuem Vertrag für Mülldeponie jährlich 40.000 Euro sparen

Jens Feuerriegel
Die Fachleute von Remondis sind seit 16 Jahren zuverlässige Partner der Südharzer Abfallwirtschaft.

Die Fachleute von Remondis sind seit 16 Jahren zuverlässige Partner der Südharzer Abfallwirtschaft.

Foto: Roland Obst / Archiv

Nordhausen.  Die Kreismülldeponie in Nentzelsrode bleibt in bewährten Händen. Der Nordhäuser Kreisausschuss stimmt einer erneuten Vergabe an Remondis zu.

Die Firma Remondis bleibt ein Partner der Südharzer Abfallwirtschaft. Die Recycling-Spezialisten übernehmen für weitere vier Jahre die Bewirtschaftung der Kreismülldeponie in Nentzelsrode. Die Mitglieder des Nordhäuser Kreisausschusses haben dieser Vergabe in ihrer jüngsten Sitzung einhellig zugestimmt.

Die Ausschreibung war europaweit. Aber nur ein Angebot ging im Nordhäuser Landratsamt ein – von Remondis. Kathrin Materlik, Fachbereichsleiterin für Abfallwirtschaft in der Kreisverwaltung, freut sich sehr darüber. Die Zusammenarbeit mit dem zuverlässigen Dienstleister habe sich seit 16 Jahren bewährt. Der Landkreis weiß, was er an Remondis hat. Der bisherige Vertrag mit Remondis zur Bewirtschaftung der Deponie galt seit 2005. Er läuft nun aus. Der nächste gilt ab 1. Juli dieses Jahres bis zum 31. Mai 2025.

Die Aufgaben haben sich ein wenig verändert, erklärt Kathrin Materlik. Daraus resultiert ein positiver Nebeneffekt: Der Landkreis spart künftig Geld. Bislang belastete diese Deponie-Bewirtschaftung den Kreishaushalt jährlich mit rund 430.000 Euro. In den nächsten vier Jahren werden es voraussichtlich stets nur etwa 390.000 Euro sein. Kathrin Materlik spricht in dem Zusammenhang von „aufwandsabhängigen Preisen“.