Kuntz-Sportpark wird trotz Wacker-Turbulenzen umgebaut

Nordhausen.  Landrat Matthias Jendricke sieht den Ausbau des Nordhäuser Stadions nicht gefährdet.

Landrat Matthias Jendricke (SPD, rechts), hier bei einem Besuch des Thüringer CDU-Politikers Mike Mohring im September dieses Jahres, sagt, dass der Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks durch die finanziellen Turbulenzen bei Wacker 90 nicht gefährdet ist.

Landrat Matthias Jendricke (SPD, rechts), hier bei einem Besuch des Thüringer CDU-Politikers Mike Mohring im September dieses Jahres, sagt, dass der Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks durch die finanziellen Turbulenzen bei Wacker 90 nicht gefährdet ist.

Foto: Marco Kneise

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„Was wird aus dem geplanten Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks angesichts der finanziellen Turbulenzen beim Fußballsportverein Wacker 90 Nordhausen?“ Diese Frage stellte René Fullmann von der Kreistagsfraktion der CDU auf der Kreisausschuss-Sitzung am Montagnachmittag an Landrat Matthias Jendricke (SPD).

„Wir haben erst vor zwei Wochen im Landesverwaltungsamt über den Ausbau des Albert-Kuntz-Sportparks gesprochen. Da war eine drohende Insolvenz von Wacker 90 noch kein Thema“, sagte Jendricke. „Deshalb ist das Projekt aber nicht gefährdet“, stellte der Landrat klar. Ähnliche Ausfallszenarien habe man schon bei anderen Vereinen kennengelernt. Der finanzielle Anteil von Wacker 90 an den Baukosten liege bei unter zehn Prozent – oder in Zahlen ausgedrückt: eine Million Euro vom Verein gegenüber etwa 10 Millionen von Land und Bund. „Das ist zu stemmen, zumal wir ja die Verpflichtung zum Bau gegenüber der Stadt Nordhausen haben und nicht gegenüber dem Verein“, erklärte der Landrat. Das Stadion werde laut Vertrag gebaut, unabhängig davon, in welcher Liga der Verein in Zukunft spielen werde.

„Die Jugendarbeit und der Breitensport im Albert-Kuntz-Sportpark sind von den finanziellen Problemen des Vereins nicht betroffen. Das sollte uns allen klar sein“, sagte Heike Umbach (Linke).

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