Kurzarbeit bei Feuer-Powertrain in Nordhausen

Nordhausen.  Rund 600 Mitarbeiter sind von den Maßnahmen betroffen. Das Nordhäuser Unternehmen will diese Phase für die Vorplanung eines Großprojekts nutzen.

Für rund 600 Mitarbeiter von Feuer-Powertrain bedeutet die Corona-Krise erhebliche Einschnitte.

Für rund 600 Mitarbeiter von Feuer-Powertrain bedeutet die Corona-Krise erhebliche Einschnitte.

Foto: Roland Obst / Archiv

VW, Audi und BMW – angesichts immer weiterer Werkschließungen wird auch der Nordhäuser Kurbelwellenhersteller Feuer-Powertrain ab Montag mit Kurzarbeit einsetzen. Das hat Geschäftsführer Bernd Gulden auf Anfrage bestätigt. Es handele sich um eine „einschneidende“ Verringerung der Arbeitszeit für fast alle der rund 600 Mitarbeiter.

Der Schritt sei vor zwei Wochen noch nicht abzusehen gewesen, nun aber müsse man vernünftig auf die Krise reagieren. Gulden hofft, die Talsohle ab Mai durch ein langsames Hochfahren der Produktion wieder verlassen zu können.

Bis dahin werde sich das Unternehmen auf „den Tag nach der Krise, der gewiss kommt,“ vorbereiten, sagte Gulden zuversichtlich. Genutzt werden soll die Zeit für den Umbau einer neuen Produktionslinie für das Großprojekt eines deutschen Automobilherstellers. Die Abteilung der Instandhaltung werde daher voll gefordert sein.