Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird bis Mai umgebaut

Niedersachswerfen.  Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird modernisiert. Die Arbeiten werden während des laufenden Betriebs durchgeführt.

Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird derzeit großflächig umgebaut.

Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen wird derzeit großflächig umgebaut.

Foto: Susanne Schedwill

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Der Herkules-Markt in Niedersachswerfen ist derzeit eine riesige Baustelle. Seit einigen Wochen wird dort geräumt, gebaut und saniert. Der Verbraucher- und der Baumarkt werden komplett auf den Kopf gestellt. „Alles was stehen bleibt, ist der Bäcker“, sagt Florian Kramm, der Geschäftsführer der Herkules-Märkte in Thüringen und Hessen.

Der Markt wurde am 21. Februar 1995 als einer der ersten in Thüringen eröffnet. „Heute ist er nicht mehr zeitgemäß, eine Modernisierung ist an der Zeit“, sagt Kramm. Das Einkaufen solle bequemer und einfacher werden. Das fängt bei flacheren Regalen an und hört bei einer neuen Anordnung der Verkaufsfläche auf. Diese wird nicht vergrößert, aber umorganisiert.

Markt hat keine Elektronikabteilung mehr

Von der Elektronikabteilung hat sich das Unternehmen verabschieden, kleinere Haushaltselektronik für die Küche wird es künftig direkt im Supermarkt geben. Elektronik werde heute vor allem online gekauft, begründet Kramm die Entscheidung. Zudem sei der Markt mit der Eröffnung eines zweiten Großelektronikmarktes in der Marktpassage in Nordhausen noch härter umkämpft.

Verändert wird der Eingangsbereich. Der gläserne Vorbau wird zurückgebaut, Getränkemarkt sowie Verbraucher- und Baumarkt erhalten separaten Eingang. Das Sortiment werde überarbeitet: Zukünftig wolle man mehr Lebensmittel anbieten. Eine wachsende Rolle spielen regionale und Bio-Produkte.

Sanierung läuft bis Mai

Der komplette Umbau erfolgt im laufenden Betrieb. „Das ist natürlich eine Zumutung für unsere Kunden und unsere 100 Mitarbeiter an diesem Standort. Aber anders lässt sich das leider nicht lösen“, sagt Kramm. Im Mai soll die Sanierung beendet sein.

Wie viel Geld das Handelsunternehmen für die Modernisierung in die Hand nimmt, wollte der 42-Jährige nicht verraten. Es sei jedoch ein deutliches Statement dafür, dass das Handelsunternehmen auch künftig an seinem Markt in Niedersachswerfen festhalte. In Nordhausen wird sich die Firma zum 1. Juli aus der Südharz-Galerie zurückziehen. Einige Mitarbeiter sollen in Niedersachswerfen beschäftigt werden.

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