Mundschutzpflicht tritt im Landkreis Nordhausen in Kraft

Nordhausen.  Neben der Mundschutzpflicht gelten ab Dienstag im Landkreis Nordhausen in den Supermärkten zudem strengere Auflagen. Die Zahl der Corona-Infektionen ist unterdessen auf 40 angestiegen.

Die Landkreisverwaltung hat die Allgemeinverfügung geändert.

Die Landkreisverwaltung hat die Allgemeinverfügung geändert.

Foto: Jens Feuerriegel

Über das Osterwochenende sind neun weitere Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Fälle auf 40. Wie Landratsamtssprecherin Jessica Piper weiter mitteilt, hat das Gesundheitsamt auch an den Feiertagen die Kontaktpersonen der Erkrankten ermittelt. Zahlreiche Menschen befinden sich nun vorbeugend in häuslicher Quarantäne. Alle aktuellen Infos im kostenfreien Corona-Liveblog

Die Landkreisverwaltung hat zudem eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die ab Dienstag gilt. Darin wurden vor allem die Zutrittsvoraussetzungen für den Einzelhandel angepasst. So muss bei großen Märkten ab 700 Quadratmetern Verkaufsfläche ein Mitarbeiter im Eingangsbereich während der gesamten Öffnungszeiten die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen sicherstellen.

Ab Dienstag sind auch alle verpflichtet, beim Einkaufen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln einen einfachen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.