Neues Jugendzentrum entsteht in Niedergebra

Niedergebra.  Gemeinde entspricht dem Wunsch von 14 Jugendlichen. Flachbau wird am Sportplatz gebaut.

Michael Panse von der Firma Ehmke Bau bei Fundamentarbeiten für das neue Jugendzentrum.

Michael Panse von der Firma Ehmke Bau bei Fundamentarbeiten für das neue Jugendzentrum.

Foto: Hans-Peter Blum

Am Sportplatz des Ortes sind derzeit Bauarbeiter zugange. Ein Bagger hebt dort einen Graben aus, wo die Fundamente des neuen Jugendzentrums entstehen.

„Zu Beginn des vergangenen Jahres kamen Jugendliche in mein Büro und übergaben mir eine Liste mit 14 Namen, die sich einen Jugendklub wünschen“, erinnert sich Bürgermeisterin Burgunde Krumm (CDU). Sie versprach, sich darum zu kümmern. „Wir haben Ideen gesammelt und Entwürfe für ein Gebäude erstellt, die bei der Regionalen Leader-Aktionsgruppe in Nordhausen zwecks Förderung eingereicht wurden“, so Krumm.

Da die Aktionsgruppe keine Möglichkeit zur finanziellen Unterstützung sah, musste ein anderes Programm gefunden werden. „Wir haben daraufhin alle Unterlagen beim Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung in Gotha eingereicht und Ende Mai die Bestätigung der Förderung erhalten.“ 133.000 Euro sind für das Niedergebraer Jugendzentrum geflossen. Als das Geld sicher war, wurde mit der Planung begonnen und danach der Bauantrag eingereicht. „Vor zwei Wochen traf die Baugenehmigung ein, so dass wir loslegen konnten“, sagt Krumm.

Entstehen wird ein eingeschossiger Flachbau auf einer Fläche von 13 mal sieben Metern. Im Inneren befinden sich ein großer Hauptraum und eine Kaffeestube für den Jugendklub sowie ein weiterer Raum für den Sportverein. Zwei Toiletten und ein Behinderten-WC bilden die Sanitäranlagen. Zwei Garagen gehören ebenfalls zu dem Gebäude. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 vorgesehen.

Krumm sieht im Jugendzentrum einen Nachläufer der Dorferneuerung in Niedergebra. „Wichtig ist mir der Dank an den Fördermittelgeber, an das uns begleitende Ingenieurbüro, an die bauausführenden Firmen und auch an den Gemeinderat, der die Entscheidungen zur Durchführung der Maßnahmen trifft“, betont sie. „Die Mittel kommen letztlich unser Zukunft, nämlich der Kinder, zugute.“