Neues Multimedia-Guide-System für IFA-Museum in Nordhausen

Nordhausen.  Es gibt Neues aus dem IFA-Museum zu berichten: Ein gemeinsames Projekt mit der Nordhäuser Hochschule konnte jetzt übergeben werden.

In Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Hochschule wurde ein Multimedia-Guide-System für das IFA-Museum entwickelt. Bei der Langen Nacht der Wissenschaften wurde das System in Betrieb genommen.

In Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Hochschule wurde ein Multimedia-Guide-System für das IFA-Museum entwickelt. Bei der Langen Nacht der Wissenschaften wurde das System in Betrieb genommen.

Foto: Matthias Viehmann

Das IFA-Museum für die Zukunft fit zu machen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Freunde vom Verein IFA-Museum für die nächsten Jahre. Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und anderen musealen Einrichtungen ist dabei ein wichtiger Baustein. Mit der Nordhäuser Hochschule gibt es seit Langem enge Bindungen. Viele IFA-Angehörige haben an der ehemaligen Ingenieurschule für Landtechnik ihre wissenschaftliche Ausbildung erhalten oder arbeiten heute als Lehrkräfte an der Hochschule. Deshalb war es folgerichtig, diese Zusammenarbeit auszubauen und neue Ideen umzusetzen.

Eines dieser Projekte ist die Entwicklung von Informationssystemen, die die Besucher über die Geschichte der Exponate informieren und Zeitzeugen ohne ihre Anwesenheit zu Wort kommen lassen. Das Multimedia-Guide-System war das Ziel der Zusammenarbeit in diesem Jahr – ein System, welches Technik, Geschichte und Persönlichkeiten dem Besucher zugänglich macht. Das IFA-Museum und die Hochschule haben dafür ein Tool entwickelt, das Besucher durch das Museum begleitet. Der Besucher kann so die Geschichten erfahren, die über die technischen Erklärungen hinausgehen. Er kann sich aber auch jedes Exponat der Ausstellung einzeln, ohne langen Text, in Wort und Bild erklären lassen.

Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule und dem Verein IFA-Museum. Durchgeführt wurde die Systementwicklung am Institut für Informatik, Automatisierung und Elektronik. Die Studenten Theresa Reinhardt, Christian Schirmer und Peter Schrot entwickelten unter Leitung von Jürgen Buchham die Systemsoftware. Die Vereinsmitglieder Uwe Emmelmann und Hans-Georg Franke kümmerten sich um den Aufbau der notwendigen Computertechnik im Museum. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur steuerte die finanziellen Mittel bei. Als Ergebnis liegt ein einfach bedienbares Guidesystem vor, das sich flexibel an die Ausstellungsbedürfnisse anpassen lässt. Zur Langen Nacht der Wissenschaften wurde das System präsentiert und dem Museumsverein übergeben.

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