Nordhäuser Humboldt-Neubau liegt nach Bauverzug im Zeitplan

Nordhausen.  Während der Neubau des Humboldt-Gymnasiums weiter in die Höhe wächst, hängen weitere Bauvorhaben des Campus in der Warteschleife.

Der Neubau des Humboldt-Gymnasium wächst in die Höhe. Die Stadt bereitet derzeit parallel dazu die Sanierung der Stadtmauer vor, die das Schulgrundstück nach Norden begrenzt. Die Arbeiten sollen 2020 beginnen.

Der Neubau des Humboldt-Gymnasium wächst in die Höhe. Die Stadt bereitet derzeit parallel dazu die Sanierung der Stadtmauer vor, die das Schulgrundstück nach Norden begrenzt. Die Arbeiten sollen 2020 beginnen.

Foto: Doreen Hotzan

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Der Bauverzug auf der Baustelle des Humboldt-Gymnasiums ist aufgeholt. Dieser war laut Kreissprecherin Jessica Piper während der Abbrucharbeiten eingetreten und betrug etwa sieben Wochen. Doch nun liegen die Rohbauarbeiten für den Neubau im Zeitplan und sollen im Januar 2020 abgeschlossen sein. „Ab Dezember beginnen die Schlitzarbeiten für die Rohin-stallation der Heizung-, Lüftung-, Sanitär- und Elektro-Gewerke“, erläutert Jessica Piper die nächsten Schritte. Ende Januar, Anfang Februar 2020 folgt die Errichtung des Dachstuhls. Sobald das Dach dicht ist, beginnen die Fenster- und Fassadeneinbauten. „Das passiert voraussichtlich ab dem 10. Februar 2020“, so die Kreissprecherin. Bereits im Februar soll Richtfest gefeiert werden. Nach dem Fenster- und Fassadeneinbau wird die Rohinstallation von Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro erfolgen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende nächsten Jahres geplant. „Der Umzug in das neue Gymnasium wird in den Februar-Ferien 2021 erfolgen“, blickt Jessica Piper voraus.

Neben dem Gebäude soll der Campus einen neuen Schulhof, eine Mensa und neue Sportanlagen bekommen. Bisher hat sich dort nichts getan. „Da für alle Vorhaben Fördermittel aus unterschiedlichen Programmen genutzt werden, hängt der Beginn des Bauvorhabens von der Bewilligung der Fördermittel ab, da vorab nicht mit der Umsetzung begonnen werden darf“, erklärt die Kreissprecherin. Im nächsten Kreistag im Dezember werden die weiteren Bauabschnitte mit Verträgen an die Service-Gesellschaft untersetzt. Diese betreut auch den Neubau des Gymnasiums.

Der Baubeginn für die Sanierung des Schulhofes ist für Mitte nächsten Jahres angesetzt. Ende 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Für das Vorhaben will der Landkreis Mittel aus dem Städtebauprogramm abschöpfen. Derzeit wird mit Baukosten in Höhe von 1.498.443 Euro gerechnet. Davon sollen 875.836 Euro über Fördermittel finanziert werden.

Sportanlagen gehen 2021 in Betrieb

Im Juni und August nächsten Jahres sollen die Arbeiten an der Sporthalle sowie an der Außensportanlage beginnen. Auch hier sollen Jessica Piper zufolge Fördergelder in Anspruch genommen werden. So sollen für die Sporthalle Mittel aus der Sportstätten- und Städtebauförderung fließen. Die Baukosten sind mit 3.698.345 Euro veranschlagt. Der Kreis erhofft sich eine Förderung in Höhe von 1.145.498 Euro. Die Außensportanlage soll über die Sportstättenförderung gefördert werden. Hier rechnet der Kreis mit Kosten in Höhe von 1.340.366 Euro, von denen 536.146 Euro über Fördermittel abgedeckt werden sollen. „Die Bescheide für diese beiden Vorhaben werden im Februar kommenden Jahres erwartet“, so die Kreissprecherin. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird im Frühjahr beziehungsweise Frühsommer 2021 gerechnet.

Der Bau des Mensagebäudes für beide Schulteile soll voraussichtlich 2021/22 umgesetzt werden. Die Bausumme liegt aufgrund der städtebaulichen Besonderheiten bei 3.999.828 Euro, die Fördermöglichkeiten hierzu werden vom Landkreis weiter geprüft.

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