Nordhausen: Elektrobusse und Wasserstofftechnologie sind die Zukunft

Nordhausen.  Nordhausens Landrat Matthias Jendricke bleibt Chef des Nordthüringer Nahverkehr-Zweckverbandes.

Matthias Jendricke (SPD) ist Landrat in Nordhausen.

Matthias Jendricke (SPD) ist Landrat in Nordhausen.

Foto: Marco Kneise

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Die Mitglieder des Zweckverbandes Nahverkehr Nordthüringen haben den Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) einstimmig als Verbandsvorsitzenden wiedergewählt, berichtet Jessica Piper, Sprecherin der Kreisverwaltung. Harald Zanker (SPD), Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, wird ebenfalls seine Arbeit als stellvertretender Verbandsvorsitzender fortsetzen.

Im Zweckverband Nahverkehr Nordthüringen sind die Landkreise Nordhausen, Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis und die Stadt Nordhausen als ÖPNV-Aufgabenträger organisiert. Aufgabe des Verbandes ist es, die kreisüberschreitenden ÖPNV-Linien besser für die Einwohner zu verknüpfen und die landkreisübergreifenden Leistungen im Nahverkehrsraum in enger Kooperation mit dem Freistaat Thüringen und den Schienenverkehrsunternehmen zu verbessern.

Ein wesentliches Ziel für die nächsten Jahre ist für den Verbandsvorsitzenden Jendricke, gemeinsam die Einführung neuer Antriebs- und Vertriebstechnologien in Nordthüringen voranzubringen. Die Landkreise Nordhausen und Eichsfeld beschaffen aktuell bereits Elektrobusse, um ihre Fahrzeugflotte zu modernisieren. Auch in der Wasserstofftechnologie sieht Jendricke einen weiteren Energieträger der Zukunft. „Hier gilt es, sich möglichst breit aufzustellen und die Chancen neuer Technologien zu nutzen“, betont Jendricke. „Ich sehe im Schienenverkehr und im Busbereich große Chancen für den Wasserstoff. Mein Ziel ist es daher, den Zweckverband noch stärker als bislang als Forum des Austausches zu nutzen und eine gemeinsame Strategie zu verfolgen, denn nur gemeinsam können wir die hohen Klimaschutz-Forderungen praktikabel umsetzen.“

Die Verbandsmitglieder diskutierten auch die Studie zu einem durchgängigen Fahrschein aus dem vergangenen Jahr. „Sofern man sich auf eine der vorgeschlagenen Varianten einigen kann, gilt es im nächsten Schritt den Freistaat Thüringen von einer Lösung zu überzeugen und damit die bestehenden Tarif-Barrieren im Nahverkehr weiter abzubauen“, erklärt Jendricke.

Der neue Nordthüringer Regionalfahrplan soll kurz vor Weihnachten erscheinen. Da sollen auch wieder die Bahnfahrpläne enthalten sein.

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