Nordthüringer Jobmarathon wechselt in Kreis Nordhausen

Jobbloggerin Franziska Strupf bei ihrem Ausflug mit der Harzer Schmalspurbahn. Während ihres Jobmarathons kommt auch der Freizeitfaktor nach Feierabend nicht zu kurz.

Jobbloggerin Franziska Strupf bei ihrem Ausflug mit der Harzer Schmalspurbahn. Während ihres Jobmarathons kommt auch der Freizeitfaktor nach Feierabend nicht zu kurz.

Foto: Dörte Suberg

Nordhausen.  Image-Kampagne zur Berufsorientierung: Bloggerin Franziska Strupf berichtet bis Ende März aus Südharzer Unternehmen.

Die Image-Kampagne „Jobmarathon Nordthüringen: 30 Berufe – ein Ziel“ geht in die letzte Runde. Die 24-jährige Jobbloggerin Franziska Strupf besucht in den kommenden Wochen Unternehmen im Landkreis Nordhausen, kündigt Dörte Suberg, Projektleiterin beim Regionalmanagement, an.

Ein Blick auf das vergangene Jahr falle – trotz epidemischer Lage – „mehr als positiv“ aus, meint Dörte Suberg. Bereits seit Mitte August 2021 reise die Gothaerin Franziska Strupf durch die Arbeitswelt Nordthüringens. Über 20 Unternehmen konnte sie seither auf der kampagneneigenen Website www.jobmarathon-nordthueringen.de vorstellen und von zahlreichen Erlebnissen aus der Berufswelt der verschiedensten Branchen berichten. Die gesammelten Eindrücke stellt die Jobbloggerin außerdem in kurzen Videos zusammen.

„Für mich ist es wahnsinnig spannend, hinter die Kulissen der verschiedenen Unternehmen blicken zu können“, erklärt Franziska Strupf. „Bei einigen Berufsfeldern weiß man gar nicht, welche Aufgaben eigentlich dazugehören.“ Einen Favoriten unter den Unternehmen habe sie nicht. Aber so ein Arbeitstag im Bergwerk sei schon etwas ganz Besonderes.

Auch das Regionalmanagement zieht als Initiator der Image-Kampagne ein positives Fazit. „Das Jahr 2021 hat zwar für viele Unternehmen weitere pandemiebedingte Herausforderungen geschaffen. Doch trotz der Umstände war das Interesse und die Unterstützung seitens der Unternehmen riesig“, sagt Rebecca Vangangelt, Regionalmanagerin des Unstrut-Hainich-Kreises.

„Das eigene Unternehmen aus dem Blickwinkel einer Influencerin unter die Lupe zu nehmen, traf hierbei den Nerv der Zeit und wurde als neue Chance ergriffen, um auch zukünftig im Bereich Social Media weiter aktiv um Fachkräfte zu werben.“ Bis Ende März wird Bloggerin Franziska Strupf aus dem Landkreis Nordhausen und den dort ansässigen Betrieben berichten. 11 Unternehmen sind Teil der kommenden Route.