Querungshilfe zum Nordhäuser Stadtpark ist erwünscht

Jens Feuerriegel
Jörg Prophet (AfD) ergreift das Wort im Nordhäuser Kreistag in der Wiedigsburghalle.

Jörg Prophet (AfD) ergreift das Wort im Nordhäuser Kreistag in der Wiedigsburghalle.

Foto: Marco Kneise / Archiv

Nordhausen.  Ein AfD-Antrag findet Mehrheit im Nordhäuser Kreistag.

Der Stadtpark liegt direkt an der B 4. Das ist Fluch und Segen zugleich. Fußgänger, die auf der Seite vom Gehege, Park Hohenrode und Albert-Kuntz-Sportpark unterwegs sind, haben es tagsüber mitunter schwer, die Bundesstraße zu überqueren. „Nach der Einmündung des Beethovenrings bis zum Stauwehr in Krimderode gibt es aktuell keinen geschützten Fußgängerüberweg“, beklagt Jörg Prophet, AfD-Fraktionschef im Kreistag.

Deshalb hat seine Fraktion einen Antrag eingebracht. Landrat Matthias Jendricke (SPD) möge sich dafür einsetzen, dass im Bereich des Stadtparks eine Querungsmöglichkeit der B 4 geschaffen wird.

Prophets Argument: Die Stadt erhalte laut Vertrag über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 500.000 Euro, um das Umfeld des Albert-Kuntz-Sportparks zu erschließen. Da könne der Kreis wohl auch mal punktuell Einfluss nehmen, wofür das Geld genutzt wird.

Jendricke begrüßt den Vorschlag zum Bau einer Querungshilfe. Das Umsetzen der Idee hänge aber „nicht allein von uns ab“. Jedoch hoffe er auf die Gesprächsbereitschaft der Stadt, sagt der Landrat.

Mit 18 Ja-Stimmen spricht sich die Mehrheit des Kreistages für den AfD-Antrag aus. Sechs Mitglieder sind dagegen, neun enthalten sich.