Salzaquelle in Nordhausen erhält eine neue Fußgängerbrücke

Nordhausen  Für rund 60.000 Euro wird das Areal an Thüringens größter Karstquelle aufgewertet und der Rundweg erneuert.

Die marode Fußgängerbücke über die Salza oberhalb des Salza-Bades wird abgerissen.

Die marode Fußgängerbücke über die Salza oberhalb des Salza-Bades wird abgerissen.

Foto: Lutz Fischer

Die marode Fußgängerbücke über die Salza oberhalb des Salza-Bades wird abgerissen. Die Arbeiten begannen am Mittwoch, berichtet die Nordhäuser Stadtverwaltung. Damit sei die Umrundung der Salzaquelle in den nächsten anderthalb Monaten nicht möglich.


Um eine touristische und naturpädagogische Aufwertung der größten Karstquelle Thüringens zu erzielen, habe die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Initiativen unternommen, betont Rathaussprecher Lutz Fischer. So habe die Stadt mehrere Flächen, die an den Quellbereich und am Oberlauf der Salza angrenzen, käuflich erworben.


Ein Teil des bestehenden Rundweges sei bereits erneuert worden. Außerdem habe die Südharzer Naturparkverwaltung einige Informationstafeln aufgestellt.


Der westliche Abschnitt des Rundweges soll nun wegebautechnisch verbessert werden, kündigt die Stadtverwaltung an. Da der vorhandene Pfad nur unzureichend befestigt sei, soll dieser mit einer Trag- und Deckschicht als neuer Weg mit einer Breite von maximal 1,20 Meter entstehen. Um den geplanten Weg an den bereits bestehenden Abschnitt anschließen zu können, sei die Sanierung der Brücke über die Salza zwingend erforderlich.


Mit der Etablierung des zweiten Teils des Rundwanderwegs schließe sich der Ring zur Anbindung an die bestehenden Wanderwege, zum Beispiel den überregional bedeutsamen Karstwanderweg.
Weg und Brücke sollen barrierefrei sein. Da in der Vergangenheit neben Erholungssuchenden und Touristen auch sehr viele Schulklassen den bereits sanierten Teil der Salzaquelle besucht haben, soll die naturpädagogische Ausstattung der Quelle und des oberen Gewässerabschnittes vervollständigt und erweitert werden. Ehrenamtliche - vor allem die Mitglieder des Salzaer Heimatvereins – engagieren sich bei der Pflege und Ausstattung des Terrains.


Die Baukosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Zu 90 Prozent wird das Projekt vom Land Thüringen gefördert. Der Gewässerunterhaltungsverband „Harzvorland“ setzt das Vorhaben um. Bis Ende Februar soll es fertig sein.