Schlepperwerk Nordhausen in einem neuen Buch

Nordhausen.  Der Rockstuhl-Verlag bringt eine Neuerscheinung über DDR-Kraftfahrzeuge auf den Markt.

Im Nordhäuser IFA-Museum wird an die Südharzer Schlepper-Tradition erinnert.

Im Nordhäuser IFA-Museum wird an die Südharzer Schlepper-Tradition erinnert.

Foto: Roland Obst

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Der Autor Ulf Gerber hat mit seinem Buch über die sowjetische Luftfahrt 1920-1990 für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. In seinem neuen Werk beschäftigt er sich mit „DDR-Kraftfahrzeuge – Entwicklung, Bau und Einsatz 1949–1989“. Hierbei geht es auch um das Schlepperwerk in Nordhausen mit einer interessanten Statistik.

Die meisten Veröffentlichungen zu Entwicklung, Produktion und Einsatz von Fahrzeugen in der DDR konzentrieren sich auf den technischen Aspekt im engeren Sinne. Einen tieferen Einblick in ihre Entwicklungsgeschichte ermöglicht aber erst die Berücksichtigung ihres Doppelcharakters, der sowohl durch die physikalischen Grenzen als auch durch die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Gesellschaft bestimmt ist. Der Autor untersucht in vier Kapiteln, ausgehend von den spezifischen Bedingungen der DDR („Gesellschaft“), Entwicklung, Produktion und Einsatz der Kraftfahrzeuge. Dabei werden interessante Aspekte aufgedeckt, die vielen Entscheidungen einen durchaus rationalen Charakter attestieren, sobald ihre Konsequenzen hinsichtlich der Reparationsleistungen, des Kalten Krieges und der ökonomischen Möglichkeiten einerseits sowie des sozialen Anspruchs andererseits ins Verhältnis gesetzt werden.

Die neue Publikation mit ihren 292 Seiten kann ab sofort für 19,95 Euro mit der Bestellnummer ISBN 978-3-95966-487-5 in allen Buchhandlungen oder direkt beim Verlag Rockstuhl in Bad Langensalza erworben werden.

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