Scholz unter Druck: „Wir müssen liefern“

Nordhausen  Nach zwei Regionalliga-Niederlagen in Folge braucht Wacker Nordhausen in Auerbach drei Punkte, um oben dran zu bleiben.

Heiko Scholz glaubt an die Stärken seiner Elf.

Heiko Scholz glaubt an die Stärken seiner Elf.

Foto: Marco Schmidt

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Es ist ein durchaus richtungsweisendes Spiel im Vogtland, das ist auch Wacker Nordhausens Trainer Heiko Scholz klar. Nach den zwei Regionalliga-Niederlagen gegen die direkte Aufstiegskonkurrenz (3:4 Lok Leipzig, 1:2 Cottbus) braucht Nordhausen dringend einen Dreier beim Tabellen-15. aus Auerbach, damit der Anschluss nach oben nicht abreißt. Zurzeit liegt Wacker fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter Hertha BSC II (Sonntag gegen Fürstenwalde) und dem Überraschungsteam VSG Altglienicke (heute daheim gegen Halberstadt).

„Wir haben jetzt drei Spiele nicht das abgerufen, was an Potenzial in der Truppe steckt. Jetzt sind wir in der Pflicht. Wir müssen mal wieder liefern“, erklärte Scholz, der sich beim mühsamen 1:3 nach Verlängerung beim Pokalspiel in Altengottern bereits wilden Sprüchen einiger Wacker-Fans ausgesetzt sah. „Wir haben in der Liga doch immer Druck. Ich liebe Druck und kann damit umgehen“, sagte Scholz, der die Trainingsarbeit seiner Männer extra lobte. „So eine gute Einstellung an jedem Tag habe ich in meiner Karriere selten erlebt“, so Scholz.

Auch Wacker-Präsident Nico Kleofas erwartet eine deutliche Reaktion der Mannschaft, die seit dem 2:2 in Babelsberg Mitte September nicht mehr so richtig überzeugen konnte.

Die Wahrheit liegt also auf dem Platz im VfB-Stadion. Auerbach kämpft zwar gegen den Abstieg, gilt aber vor allem zuhause als ganz gefährlicher Gegner. Zuletzt wurde der Berliner AK mit 3:2 bezwungen, gegen Lok Leipzig gelang davor ein 1:1, in Cottbus sogar ein spektakulärer 4:1-Erfolg. „Da müssen wir auf tiefem Boden vorbereitet sein und es in den Zweikämpfen und fußballerisch lösen“, so Scholz. Wacker muss auf die angeschlagenen Leistungsträger Kammlott (Schulter) und Esdorf (Leiste) und eventuell auch auf Becker (Wade) verzichten. Außerdem fehlt der nach der völlig unnötigen Roten Karte gegen Cottbus gesperrte Kores.

So wird es mit Müller und Pluntke eine neue Kombination in der Innenverteidigung geben. Auch der zuletzt auf der Bank sitzende Löhmannsröben könnte zurückkehren. Vorn sollen Pichinot und Beil für Tore sorgen. Auch auf Mickels Schnelligkeit kann Scholz wieder setzen.

VfB Auerbach – Wacker Nordhausen Samstag, 13.30 Uhr

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