Sollstedt in Dorferneuerung aufgenommen

Sollstedt.  Das Infrastrukturministerium fördert 23 Thüringer Gemeinden.

Die Gemeinde Sollstedt wird ins Förderprogramm für die Dorferneuerung aufgenommen. Das frühere HO-Gebäude in Sollstedt soll eines der Projekte werden.

Die Gemeinde Sollstedt wird ins Förderprogramm für die Dorferneuerung aufgenommen. Das frühere HO-Gebäude in Sollstedt soll eines der Projekte werden.

Foto: Christophe Belzacq

Thüringens Infrastrukturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) hat 16 neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung anerkannt, in 23 Gemeinden und über 74 Ortsteilen. Das teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Darunter ist mit Sollstedt und seinen Ortsteilen Rehungen und Wülfingerode auch eine Gemeinde aus dem Landkreis Nordhausen.

Das Dorferneuerungsprogramm ist eines der zentralen Instrumente der Landesregierung zur Unterstützung und Entwicklung des ländlichen Raumes. Die Anerkennung als Förderschwerpunkt erfolgt auf Basis eines Gemeindlichen Entwicklungskonzepts (GEK), das in den vergangenen anderthalb Jahren zusammen mit den Bürgern erarbeitet und in einem Auswahlverfahren geprüft wurde. In den GEK wurden bereits konkrete Projektideen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 67 Millionen Euro entwickelt. Die Gemeinden und Dorfregionen erhalten die Anerkennungsurkunden für den Zeitraum von 2021 bis 2025.

Die Fördermittel entstammen dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“. Thüringen stehen für die Dorferneuerung jährlich rund 30 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

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