Sollstedt stürzt Werther von der Tabellenspitze

Nordhausen  Fußball-Kreisliga: Der VfB spielt 0:0 gegen Herrmannsacker. Sollstedt mit 8:0 gegen Salza II. Kleinfurra nach 0:1 gegen Bielen II weiterhin sieglos. Windehausen mit erstem Sieg

Werther (in Rot) konnte gegen Herrmannsacker kein Tor schießen.

Werther (in Rot) konnte gegen Herrmannsacker kein Tor schießen.

Foto: Kurt Trost

Zum ersten Mal am 3.Spieltag ein volles Programm in der Südharzer Kreisliga Staffel. Sollstedt ballerte sich mit dem 8:0 Kantersieg über die Salzaer Reserve an die Tabellenspitze. Profitierte dabei von der Nullnummer im Topspiel zwischen Werther und Herrmannsacker. An der Spitze jetzt das ungeschlagene und punktgleiche Trio Sollstedt, Werther und Herrmannsacker. Auf der Verfolgung Ellrich mit einem Spiel weniger und ohne Punktverlust. Ellrich fertigte den Aufsteiger aus Neustadt mit einem klaren 4:0 ab. Windehausen gewann das Derby gegen Görsbach hochverdient mit 1:0. Das goldene Tor hatte Knabe in der ersten Minute erzielt. Bielens Reserve kann mit dem ersten Dreier in Kleinfurra den Fehlstart verhindern. Das Tor des Tages hatte Meissner erzielt. Kleinfurra muss weiter auf den ersten Punkt warten. Neuling Sundhausen holt im ersten Saisonspiel in Krimderode beim 3:3 Unentschieden einen verdienten Auswärtspunkt. Krimderode muss weiter auf den ersten Dreier warten. Im Sonntagsspiel legte Bleicherode in Kehmstedt einen Blitzstart hin und führte nach neun Minuten mit 4:0. Am Ende stand ein 0:8, was in dieser Höhe auch verdient war. Bleicherode springt in der Tabelle auf Platz vier vor.

TA-Topspiel: VfB Werther – Herrmannsacker0:0

Das Südharzer Kreisliga-Topspiel am dritten Spieltag zwischen Werther und Herrmannsacker endete mit einer Nullnummer. Die Punkteteilung ist auch das gerechte Ergebnis. Denn es war ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen. Das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Die besten Szenen auf beiden Seiten jeweils zu Beginn der zwei Halbzeiten. Los ging es mit einer VfB- Chance. Nach einem langen Einwurf kam Siewert frei zum Kopfball, Torwart Weidensdorfer klärte mit einem starken Reflex. Im Gegenzug ein scharfer Garnatz- Schuss, den Torwart Nebelung parierte. Danach neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und es gab bis zur Pause keine Torchancen mehr. Zu Beginn der zweiten Hälfte klatschte ein Siewert-Schuss an die Querlatte des Gästetores. Danach war es wieder Siewert, der nach einem Alleingang an Torwart Weidensdorfer scheiterte. In der 85. Minute Gelb-Rot gegen Werthers Otto nach Foulspiel, den Freistoß hämmerte Garnatz in die Mauer.

Windehausen – Görsbach1:0 (1:0)

In dem Goldene Aue Derby landete Windehausen gegen Görsbach einen hochverdienten 1:0-Sieg. Der knappe Sieg entsprach nicht dem Spielverlauf, denn der Sieg hätte um einiges höher ausfallen müssen. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr. In der ersten Minute konnte Gästetorwart Hoffmann einen Schuss nicht festhalten, Knabe war zur Stelle und staubte zum 1:0 ab. Nach 20 Minuten landete ein Schwade-Schuss am Innenpfosten des Görsbacher Tores. Nach einer halben Stunde wurden die Gäste stärker. Nach einem Rückpass von Hampel zündete Dohnalek eine Rakete, WSV-Torwart Trute klärte großartig. Kurz vor der Pause ein weiterer WSV Alu-Treffer durch Knabe aus fünf Metern. In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber den Druck noch einmal erhöhen. Ein Bühling-Schuss und ein Apitius-Kopfball landeten an der Latte. Schwade hätte längst allein die Partie entscheiden können, in der Schlussphase scheiterte er noch zweimal an Torwart Hoffmann.

SV Kleinfurra – SV Bielen II0:1 (0:1)

Bielen II begann mit Rückenwind, viel Routine und zahlreichen Möglichkeiten. Allein sechs Ecken in den ersten zehn Minuten. Nachdem Meissner den ersten Fernschuss noch drüber setzte, machte er in der 13. Minute aus 20 Metern das 0:1. Kleinfurra kam erst ab der 30. Minute etwas besser ins Spiel. Bielen II kam durch Hussein kurz vor der Halbzeit noch zu einer guten Möglichkeit. In der 2. Halbzeit war Kleinfurra spielbestimmend und hatte durch Hecker, Siebert und Hellmund zumindest zum Ausgleich einige Chancen. Bielen II blieb bei einzelnem Kontern aber immer gefährlich. Die letzte Möglichkeit vergab Schewior, der einen Fernschuss nur um Zentimeter am Bielener Gehäuse vorbei setzte.

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