Spatenstich im Bienengarten in Niedersachswerfen

Niedersachswerfen  Südharzer Imkergemeinschaft bekommt bis Ende September einen Mehrzweckbau in Niedersachswerfen.

Die Südharzer Imkergemeinschaft beim Spatenstich für ihren Mehrzweckbau.

Die Südharzer Imkergemeinschaft beim Spatenstich für ihren Mehrzweckbau.

Foto: Kristin Müller

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Mit rund 21.000 Euro soll es gelingen: Die Südharzer Imkergemeinschaft will in ihrem Bienengarten in Niedersachswerfen ein Mehrzweckgebäude errichten – zum Abstellen von Geräten zur Prävention der amerikanischen Faulbrut, ebenso aber auch zum Zusammenkommen.

„Dann müssen wir beim Sommerfest nur noch ein Zelt aufbauen, nicht mehr zwei“, freut sich Vereinschef Hans-Jürgen Bednarzik auf die Fertigstellung schon Ende September. Viele der Mitglieder – sie leben in ganz Nordthüringen – sind zum Feiern gekommen. Den symbolischen Spatenstich vollziehen Bednarzik, Ortschefin Katrin Schönemann, Norbert Schmidt von der beauftragten Ilfelder Baufirma und Petra Weigt vom Leader-Management. Aus dem EU-Fördertopf fließen 65 Prozent der Kosten. Eine gute Entscheidung, meint Weigt: „Wir wollen Vereine unterstützen und regionale Produkte fördern.“ Auch die Idee eines grünen Klassenzimmers, für das im rund 45 Quadratmeter großen Mehrzweckbau Platz sein wird, stößt auf Gegenliebe. Gebaut wird eine Holzkonstruktion mit ziegelgedecktem Satteldach, ein Teil wird mit Holz eingehaust. Zwei Jahre lang rangen die Imker um die Genehmigung, vor allem, weil der Bienengarten im Flutungsgebiet der Bere liegt.

Viel hat sich in den vergangenen Monaten getan: „Voriges Jahr hat sich unsere Mitgliederzahl auf 52 verdoppelt“, so Bednarzik. Das Imkern sei durchaus ein Trend. Gerade deshalb lege man in Anfängerschulungen großen Wert darauf klarzumachen, dass Bienenhaltung eine verantwortungsvolle Aufgabe ist. Denn viele Gesetze zum Umgang mit Bienen und zur Honigvermarktung sind zu beachten. Welche Eigenschaften für Imker wichtig seien? „Ruhe und Gelassenheit“, antwortet er lächelnd.

Im Schaugarten soll die Imkerei gezeigt werden: „Hier, in Siedlungsrandgebieten, gehört die Imkerei hin“, so Bednarzik über die gegenüber Städten größere Nahrungsvielfalt.

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