Spitzenspiel unter Flutlicht: Wacker Nordhausen ohne Angst vorm Spitzenreiter

Nordhausen  Fußball-Regionalligist Wacker Nordhausen spielt am Mittwoch bei Hertha BSC II – die Statistik des Gegners ist beeindruckend. Angreifer Mickels beginnt mit Aufbautraining.

Trainer Heiko Scholz will Hertha BSC II nicht aus den Augen verlieren.

Trainer Heiko Scholz will Hertha BSC II nicht aus den Augen verlieren.

Foto: Christoph Keil

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Die Zahlen des Gegners sind beeindruckend. Sechs Siege in sieben Spielen, zu Hause ungeschlagen und schon 25 Tore erzielt, was rein statistisch gesehen einem Schnitt von 3,5 Treffern pro Begegnung entspricht. Aber Heiko Scholz hat keine Angst, höchstens Respekt. „Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel unter Flutlicht und fahren mit breiter Brust dahin“, sagt der Trainer des Fußball-Regionalligisten FSV Wacker 90 Nordhausen vor dem Duell am morgigen Mittwoch bei Tabellenführer Hertha BSC II, der zuletzt das Stadtduell gegen den BFC Dynamo mit 3:1 (2:0) für sich entscheiden konnte.

Dennoch sieht sich der mit einem Spiel und fünf Punkten weniger auf Rang drei liegende Viertligist in der Rolle des Außenseiters. „Diesmal sind wir nicht der Favorit. Trotzdem wollen wir gewinnen, könnten mit einem Remis aber immerhin den Abstand halten“, sagt Scholz, der in den vergangenen Wochen den Gegner dreimal unter die Lupe nahm und Berlin jedes Mal mit einer anderen Aufstellung auf dem Rasen sah: „Wir müssen auf alles vorbereitet sein, zumal wir ja Länderspiel-Pause haben und deshalb nicht wissen können, was aus dem Bundesliga-Kader vielleicht in der Regionalliga zum Einsatz kommt.“ Die Reserve-Mannschaften der Bundesligisten seien ohnehin immer ein ziemlich unbequeme Gegner, weil sich alle Talente unbedingt für die Erste anbieten wollen, sagt Scholz.

Definitiv (noch) nicht im Kader der Südharzer steht Joy-Lance Mickels. Er fehlt nach wie vor aufgrund seiner Knieprobleme, hat aber bereits mit dem Aufbautraining begonnen. Heiko Scholz hofft, dass der 25 Jahre alte Angreifer in zwei bis drei Wochen wieder spielen kann. Zuletzt stand er am 10. August beim 1:4 im DFB-Pokal gegen Zweitligist Erzgebirge Aue (1:4) auf dem Platz.

Wacker Nordhausen steht unterdessen vor richtungsweisenden Tagen. Nach dem Spitzenspiel in der Regionalliga, wartet schon am kommenden Sonntag das Zweitrunden-Duell im Thüringer Landespokal gegen Ligarivale ZFC Meuselwitz (14 Uhr), bevor die englischen Wochen am Mittwoch, 11. September, mit dem Auswärtsspiel beim Drittletzten SV Babelsberg fortgesetzt werden.

Hertha BSC II – Wacker Nordhausen, Mittwoch, 19 Uhr

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