Standort des Nordhäuser Impfzentrums bleibt strittig

Nordhausen  Landrat Matthias Jendricke (SPD) düpiert die Verantwortlichen mit einem neuen Vorschlag.

Über den Standort des Nordhäuser Corona-Impfzentrums wünscht sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) eine neuerliche Debatte. Das Begegnungszentrum Nordhaus hält er offenbar für nicht geeignet.

Über den Standort des Nordhäuser Corona-Impfzentrums wünscht sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) eine neuerliche Debatte. Das Begegnungszentrum Nordhaus hält er offenbar für nicht geeignet.

Foto: Kristin Müller

Über den Standort des Nordhäuser Corona-Impfzentrums wünscht sich Landrat Matthias Jendricke (SPD) eine neuerliche Debatte. Dieser Tage schlug er dafür das Jugendclubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße vor, wo perspektivisch ein soziokulturelles Zentrum entstehen soll. Corona-Blog: CDU-Chef nach Ausflugs-Tweet massiv in der Kritik – Eventuell Fehler bei Transport von Impfstoff

„Dieses ist größer und damit besser für die organisatorischen Abläufe geeignet als es die Kellerräume im Begegnungszentrum ‚Nordhaus‘ sind. Außerdem ist das Jugendclubhaus deutlich zentraler gelegen“, so Jendricke.

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) stößt er mit dieser Idee auf Verwunderung: „Wir haben längst unsere Pläne vorangetrieben“, reagiert Herbert Spiller, Chef der hiesigen KV-Regionalstelle. Es gebe keinen Grund, das Clubhaus diesem Standort vorzuziehen. „Die Schaffung von getrennten Aus- und Eingängen ist dort nicht so einfach, die Parksituation ist in der Käthe-Kollwitz-Straße auch schwieriger.“

Das Nordhäuser Impfzentrum soll Anfang Februar seine Arbeit aufnehmen. Zu gleicher Zeit, hofft Spiller, gelingt auch der Umzug der Corona-Abstrichstelle von der Wiedigsburgklause in die frühere Bücherstube Hartmann in der Bahnhofstraße. Dort sind die Umbauarbeiten in vollem Gange. „Insbesondere der Fußboden ist zu erneuern“, erklärt Spiller. Die Räume in der Wiedigsburgklause braucht das Landratsamt als Eigentümer selbst: Hier soll der Jugendmedizinische Dienst einziehen.