Südharzer Kleintierzüchter präsentieren sich in Mackenrode

Mackenrode.  Verein beweist sich einmal mehr als guter Gastgeber. 541 Tiere aus 94 Rassen und 100 Farbschlägen sind zu bewundern.

Saskia Handke vom gastgebenden Verein mit einem federfüßigen Zwerghuhn aus ihrer eigenen Zucht. 

Saskia Handke vom gastgebenden Verein mit einem federfüßigen Zwerghuhn aus ihrer eigenen Zucht. 

Foto: Birgit Eckstein

Mit Ausstellungen von Tieren, sei es Geflügel oder Kaninchen, hat der Kleintierzuchtverein Mackenrode viel Erfahrungen. So war der Verein allein fünfmal hintereinander Gastgeber für die Kreiskaninchenausstellung. Am Wochenende nun fand die 56. Kreisverbandsausstellung gepaart mit der 26. Kreisjugendausstellung statt. Gegenüber anderen Vereinen, die gar keine oder nur gelegentlich Ausstellungen veranstalten, haben die Mackenröder zwei große Vorteile: „Wir haben hier eine schöne große Halle, die wir nutzen dürfen und der nicht zu hohe Altersdurchschnitt ermöglicht uns, immer wieder Tierschauen anzubieten“, erklärt Katrin Handke vom Kleintierzuchtverein.

19 aktive Mitglieder zwischen zwölf und 78 Jahren sind im Verein. Dabei kommen die Züchter nicht nur aus Mackenrode, sondern auch aus der Umgebung wie Trebra, Epschenrode und Limlingerode, aber auch aus Tettenborn, Ilfeld, Neustadt und Wülfingerode. Saskia Handke ist mit 15 Jahren zweitjüngstes Mitglied und schon drei Jahre dabei. Mit dem „Virus“ wurde sie schon im Kindergarten infiziert, denn vor jeder Schau gibt der Verein dem Nachwuchs und den Senioren die Möglichkeit, sich die Tiere in aller Ruhe anzuschauen.

Nachdem Saskia endlich Mitglied werden durfte, dauerte es nicht lange und auch Mama und Papa waren „breitgeschlagen“ und traten dem Verein bei. Zur Schau am Wochenende konnten die Züchter die stolze Zahl von 541 Tieren aus 94 Rassen und 100 Farbschlägen präsentieren. Neben den Ausstellern aus dem Südharz nutzten auch vier Züchter aus dem Eichsfeld die Chance, ihre Tiere zu präsentieren. Die Ehrengäste Landrat Matthias Jendricke (SPD), Gemeindebürgermeister Andreas Gerbothe (CDU) und Ortsteilbürgermeister Manfred Buchholz konnten sich von der hohen Qualität des Rassegeflügels überzeugen. 13 Tiere erhielten von den Richtern die Note „Vorzüglich“, 25 mal wurde „Hervorragend“ und 369 mal ein „Sehr gut“ verliehen.

Und was kommt bei Geflügelzüchtern zu Weihnachten auf den Tisch? „Gans oder Ente“, sagen Katrin Handke und Kurt Schmelzer fast gleichzeitig. Für sie ist es selbstverständlich, Tiere auch zu schlachten und zu essen. „Ohne Vermarktung würde es gar nicht funktionieren“, so Schmelzer.

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