Stich-Wort:

Tägliches Verkehrschaos

Hans-Peter Blum über den Straßenverkehr in Nordhausen.

Hans-Peter Blum ist Redakteur in Nordhausen.

Hans-Peter Blum ist Redakteur in Nordhausen.

Foto: Marco Kneise

Nordhausen und das tägliche Verkehrschaos. Wer gerade zu den Hauptverkehrszeiten in der Rolandstadt mit dem Auto unterwegs sein muss, braucht starke Nerven.

Durch die Vollsperrung der Grimmelallee sind vor allem die Umleitungsstrecken betroffen. Stauschwerpunkte sind die Gerhart-Hauptmann-Straße mit der Europakreuzung und der nördliche Teil der Wallrothstraße stadtauswärts. Dort geht nachmittags gar nichts mehr. Und wenn ab 19. Oktober in der Uferstraße gebaut wird, kommt ein dritter Schwerpunkt hinzu.

Manche Autofahrer versuchen, durch die Altstadt zu fahren und damit ihren Weg abzukürzen. So erklärt sich das derzeit höhere Verkehrsaufkommen dort. Dass dies aber schieflaufen kann, zeigt das folgende Beispiel. Zwei auswärtige Autofahrer hatten die Umleitungsempfehlung ignoriert und waren von Norden kommend in die Grimmelallee gefahren. Von dort ging es vor der Baustelle links ab in die Hohensteiner Straße. Diese mündet erst in die Elisabethstraße und dann in die Barfüßerstraße. Dort kann man aber nicht rechts abbiegen, sondern wird nach links über die Rosengasse zurück zur Hohensteiner Straße geleitet.

Fazit: Wer kann, lässt das Auto stehen, nutzt öffentliche Verkehrsmittel, fährt Rad oder geht gleich zu Fuß.