Überbrückungsgeld für Beschäftigte im Südharz gefordert

Nordhausen.  Die IG Metall sieht Arbeitnehmer in der Corona-Krise benachteiligt.

Alexander Scharff (links) und Bernd Spitzbarth sind die Bevollmächtigten der IG Metall Nordhausen.

Alexander Scharff (links) und Bernd Spitzbarth sind die Bevollmächtigten der IG Metall Nordhausen.

Foto: IG Metall Nordhausen

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Von der Corona-Krise ist die Wirtschaft massiv betroffen. Beschäftigte in gleichem Maß abzusichern wie Unternehmen, fordert die IG Metall. „Die Einkommen bei den von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten werden faktisch um bis zu 40 Prozent gekürzt, zumindest da, wo die Arbeitgeber nicht bereit sind, einen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld zu zahlen. Die Politik stellt die Arbeitgeber von der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge frei, einer Erhöhung des Kurzarbeitergeldes im gleichen Umfang wird sich bis jetzt aber verweigert“, sagt Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Nordhausen.

Dies sei inakzeptabel, zumal die Beschäftigten ihre Miete und Nebenkosten weiter bezahlen müssten. Betroffene Arbeitnehmer, gerade mit niedrigen Einkommen, müssten vom Staat einen Pauschalbetrag von 2000 Euro Überbrückungsgeld bekommen.

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