Ultras stürmen Platz: Ermittlungen gegen Wacker Nordhausen

Erfurt  Nach einem Angriff von Ultras auf Spieler des Gegners hat der Thüringer Fußball-Verband Ermittlungen gegen den Regional-Ligisten Wacker Nordhausen eingeleitet.

Nach einem Angriff von Ultras auf Spieler des Gegners hat der Thüringer Fußball-Verband Ermittlungen gegen den Regional-Ligisten Wacker Nordhausen eingeleitet.

Nach einem Angriff von Ultras auf Spieler des Gegners hat der Thüringer Fußball-Verband Ermittlungen gegen den Regional-Ligisten Wacker Nordhausen eingeleitet.

Foto: Klaus Dreischerf

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Das bestätigte der TFV der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Beim 3:1-Sieg Nordhausens im Landespokal-Achtelfinale am Samstag beim Siebtligisten SV Altengottern stürmten einige Wacker-Ultras nach der Führung des Außenseiters auf den Platz. Einer von ihnen hatte Altengottern-Kapitän Pawel Kulczyk mit einem Schlag ins Genick niedergestreckt haben.

„Das Sportgericht wird auf jeden Fall ein Verfahren einleiten, dann werden beide Vereine sowie Zeugen gehört. Der Schiedsrichter hat seinen Bericht bereits angefertigt. Der Strafrahmen ist breit gefächert, eine Geldstrafe ist das Mindeste“, sagte Joachim Zeng, Sachgebietsleiter Spielbetrieb beim TFV.

Schiedsrichter Steven Greif hatte das Spiel nach der Attacke für etwa 20 Minuten unterbrochen. Danach wurde die Partie unter Zustimmung aller Parteien fortgesetzt.

Nach dem Schlusspfiff soll es laut Medienberichten zu weiteren Auseinandersetzungen gekommen sein. Demnach sollen zwei Ordner im Gesicht verletzt worden sein, auch Polizisten wurden offenbar angegriffen. „Diese Dinge müssen endlich aufhören. Sicher werden wir dafür als Verein auch noch eine Strafe bekommen“, sagte Wacker-Präsident Nico Kleofas der „Thüringer Allgemeine“.

Auch bei dem Spiel zwischen Ohratal und Kahla (3:2) war es am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern gekommen. Das Spiel wurde erst nach einer 25-minütigen Unterbrechung fortgesetzt.

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