Veterinäramt Südharz sieht sich für Tierseuche gerüstet

Nordhausen.  Eine landesweite Übung zur Afrikanischen Schweinepest war erfolgreich.

Wildschweine können an der Afrikanischen Schweinepest sterben. Die größte Sorge ist, dass sich die Krankheit auf landwirtschaftliche Schweinehaltungen ausbreitet.

Wildschweine können an der Afrikanischen Schweinepest sterben. Die größte Sorge ist, dass sich die Krankheit auf landwirtschaftliche Schweinehaltungen ausbreitet.

Foto: Fredrik von Erichsen / dpa

Zu der landesweiten Tierseuchenübung zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in dieser Woche zieht das Südharzer Veterinäramt eine positive Bilanz.

Im Übungsszenario wurde ein infiziertes totes Wildschwein im Raum Sollstedt-Bleicherode gefunden. Während der dreitägigen Übung haben die Mitarbeiter des Veterinäramtes jeden Morgen Aufgaben vom Landesamt für Verbraucherschutz (TLV) erhalten. „Die Kommunikation zwischen den Veterinärämtern in Thüringen und dem TLV lief sehr gut“, sagt Amtstierärztin Tanja Rautenberg. „Unser Krisenstab und die Sachverständigengruppe waren arbeitsfähig und ergebnisorientiert.“ Beteiligt sind daran die Untere Jagdbehörde, der Thüringenforst, der Kreisbauernverband sowie die Kreisjägerschaft. „Die gestellten Aufgaben waren mit unserer personellen Besetzung im Fachbereich Veterinärwesen gut zu bewältigen.“

Zu den Aufgaben während der Tierseuchenübung gehörte es zu planen, wie die Schutzzonen um den Fundort eingezäunt, welche Schutzmaterialien benötigt oder welche Auflagen für schweinehaltende Betriebe erteilt werden müssen.

Die Afrikanische Schweinepest wurde in Deutschland bislang nur in Brandenburg nachgewiesen. Gegen die Krankheit gibt es keinen Impfstoff. Für den Menschen ist sie ungefährlich.