Viele Wanderer und Stempeljäger sind zu Ostern im Südharz unterwegs

Der Erfurter Martin Rudolf war einer der zahlreichen Wanderer, die am Ostersonntag im Ellricher Stadtwald unterwegs waren. An der Wendel-Eiche holte er sich einen weiteren Stempel für seinen Wanderpass zur Harzer Wandernadel. 

Der Erfurter Martin Rudolf war einer der zahlreichen Wanderer, die am Ostersonntag im Ellricher Stadtwald unterwegs waren. An der Wendel-Eiche holte er sich einen weiteren Stempel für seinen Wanderpass zur Harzer Wandernadel. 

Foto: Jens Feuerriegel

Südharz.  Harzer Wandernadel: 7564 Teilnehmer haben sich schon den Kaiser-Titel erwandert. Am Ostersonntag zog es viele Stempeljäger auch in den Stadtwald von Ellrich.

Das Wandern erfreut sich großer Beliebtheit. Gerade auch in diesen Zeiten. Touren durch die Südharzer Landschaften sind eine willkommene Gelegenheit, der Corona-Tristesse zu entfliehen. Auch zu Ostern sind viele Menschen auf den Beinen. Nicht nur die Natur lockt ins Freie. Auch die Stempeljagd der Harzer Wandernadel motiviert viele Ausflügler.

Allein am Ostersonntag waren Hunderte im Ellricher Stadtwald unterwegs. Zwischen Rotem Schuss, Wendel-Eiche und Schwiegermutter meisterten sie die zum Teil anspruchsvollen Strecken, um sich weitere Stempel für ihren Wanderpass zu holen.

222 Stempelstellen existieren an sehenswerten Plätzen im gesamten Harz. Die Strecken unterscheiden sich in Länge und Schwierigkeitsgrad. Aber machbar und familienfreundlich sind alle Touren. Die Teilnehmer sammeln die Stempel in ihrem Wanderpass. Mehrere Leistungsstufen können erreicht werden. Das erste Abzeichen gibt es bereits nach acht Stempeln. Nach 50 darf man sich zum König krönen lassen. Wer über alle 222 Stempel verfügt, ist schließlich ein Harzer Wanderkaiser. Zeitvorgaben gibt es nicht. Wer will, kann mit diesem Wanderspiel Jahre verbringen.

Der Weg ist weit, das Vorhaben ambitioniert. Trotzdem stehen bis jetzt schon 7564 Wanderer auf der Kaiserliste. Seit 13 Jahren wird diese geführt.