Wacker bedankt sich beim Pokal-Publikum

Nordhausen  DFB-Pokalspiel der Nordhäuser hat positive Spuren in der Stadt und im Verein hinterlassen. Fan-Szene nähte bis in die Nacht an einem 250 Meter langen Banner

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft beim Publikum.

Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft beim Publikum.

Foto: Nordhausen / Christoph Keil

Nach dem Pokalspiel von Wacker Nordhausen gegen Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist wieder Trainingsruhe im Albert-Kuntz-Sportpark eingekehrt. Die letzten Spuren des Spiels vom Samstag wurden zu Wochenbeginn im Stadion beseitigt. Doch es gibt einige Spuren, die deutlich tiefer sind und so schnell nicht verschwinden.

Eine davon ist die fantastische Atmosphäre, die die fast 4400 Zuschauer in das Stadion gezaubert haben. Eine Atmosphäre, die von der Mannschaft aufgesaugt und auf dem Platz von den Akteuren in ein tolles Fußballspiel umgewandelt wurde. Trainer Heiko Scholz bedankte sich nach dem Spiel ausdrücklich beim Nordhäuser Publikum.

Ein besonderer Dank des Vereins ging an die Nordhäuser Fan-Szene. Ihre Mitglieder hatten in vielen Stunden bis in die Nacht hinein ein Banner aus über 250 Meter Stoff genäht, beschriftet und aufgehängt. Es überspannte den gesamten Block. Ein weiteres Banner hatten sie am Stadiondach angebracht. „Ich habe jeden Abend gesehen, wie die Jungs und Mädels, bis spät in die Abendstunden daran gearbeitet haben. Wir freuen uns als Verein riesig darüber, dass die Truppe mit Leib und Seele hinter uns steht und unsere Mannschaft so toll unterstützt“, erklärte Pressesprecher Patrick Börsch.

Gedankt hat es die Mannschaft ihren Fans und dem tollen Nordhäuser Publikum mit der 1:0 Führung gegen den Favoriten aus der zweiten Liga. Obwohl noch vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleich fiel, sah man ein Spiel auf Augenhöhe. Was passiert wäre, wenn Tobias Becker nicht vom Platz hätte gehen müssen, ist Spekulation. Fakt ist, dass Aue in der zweiten Halbzeit noch dreimal traf und verdient in die nächste Runde einzog.

Präsident Kleofas stolz auf das Team der Helfer

Die zweite Spur, die dem Verein noch eine Weile erhalten bleibt: Durch die Live-Übertragung im TV konnte man überregional verfolgen, was in Nordhausen entstanden ist und welche Visionen in nächster Zukunft verwirklicht werden sollen.

Einen nachhaltigen Eindruck machte diese hochkarätige Begegnung auch auf den Präsidenten von Wacker 90. „Was bei solch ein Wettbewerb alles bewegt wird, ist unbeschreiblich und war für einen Verein wie unseren eine echte Herausforderung. Deshalb möchte ich mich bei allen Helfern, die uns bei der Planung und Durchführung unterstützt haben, recht herzlich bedanken. Ich bin nicht nur stolz auf die Mannschaft, sondern auch auf alle Helfer, die diesen Tag für Wacker so besonders gemacht haben“, resümierte Nico Kleofas.

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