Wacker II bricht nach der Pause ein

Jena  2:5-Pleite bei Jena II nach 1:0-Führung

Joy-Lance Mickels bekam in Jena Spielpraxis.

Joy-Lance Mickels bekam in Jena Spielpraxis.

Foto: Michael Liedke

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Tabellenachter statt Zweiter – so hieß es nach der 2:5 (1:2)-Pleite von Wacker Nordhausen II bei der Oberliga-Reserve des FC Carl Zeiss Jena.

Dabei begann die Partie unter den Augen von Wackers Cheftrainer Scholz, Sportdirektor Berbig und Torwarttrainer Piplica, dessen Sohn für Jena auflief, durchaus gefällig für die Nordhäuser. Nach Foul an Schröter hieß es 1:0 per Foulelfmeter durch Schwerdt (15.). Kirchner hatte zuvor den Pfosten getroffen, Smajlovic und Mickels prima Chancen vergeben. „Nach einer halben Stunde glaubte sicher niemand, dass wir das Spiel am Ende so hoch verlieren würden“, meinte Wackers Trainer Philipp Seeland, der auf die Routiniers Pfingstens-Reddig und Medjedovic verzichtet hatte und Kovac, Andacic und zuvor länger verletzten Mickels aus der ersten Mannschaft diesmal Einsatzzeiten gab.

Schon vor der Pause bahnte sich Unheil an, als Jenas quirrliger Modler das Spiel drehte (40., 45.). Wacker wollte danach zurück zur Überlegenheit und die in Tore ummünzen. Statt kassierte man zwei Standard- und einen Kontertreffer zum 1:5 (47., 78., 79.). „Wir sind auseinandergebrochen, wollten nach vorn und waren hinten aber löchrig. Das hat wehgetan“, so Seeland, dessen Elf sogar noch höher hätte verlieren können. Schwerdts zweites Elfmetertor war nur Ergebniskosmetik (88.).

„Es ist ärgerlich, dass wir auswärts nun schon das zweite Mal klar verloren haben. Ich hoffe, wir zeigen zuhause wieder die richtige Reaktion“, so Seeland. Mit Rudolstadt kommt am kommenden Samstag der Tabellendritte, der gestern Spitzenreiter Luckenwalde mit 1:0 bezwang.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.