Wacker Nordhausen: Kammlott und Becker sind zurück im Training

Nordhausen  Wacker Nordhausen steht vor einer echten Bewährungsprobe gegen Rathenow. Mit Carsten Kammlott und Tobias Becker sind zwei wichtige Akteure wieder ins Training eingestiegen.

Wacker-Offensivspieler Carsten Kammlott (rechts) erlitt im Thüringenpokal-Achtelfinale gegen Altengottern vor elf Tagen eine Schulterprellung und muss seitdem pausieren.

Wacker-Offensivspieler Carsten Kammlott (rechts) erlitt im Thüringenpokal-Achtelfinale gegen Altengottern vor elf Tagen eine Schulterprellung und muss seitdem pausieren.

Foto: Klaus Dreischerf

Einen Tag nach der Versetzung von fünf erfahrenen Spielern in die Oberliga-Reservestehen mit Carsten Kammlott und Tobias Becker zwei wichtige Akteure wenigstens wieder im Mannschaftstraining. „Wir haben die Hoffnung, dass beide für den Freitag fit werden“, sagte Trainer Heiko Scholz, der nach der Niederlagenserie mit Stammtorwart Glinker, Löhmannsröben, Heidinger, Kovac und Chaftar gleich fünf Routiniers in die zweite Mannschaft versetzt hatte. „Sie sind nicht die Sündenböcke, aber es musste etwas passieren. Unsere derzeitige Situation ist vor allem ein Problem des Kopfes“, sagt Scholz.

Mit Optik Rathenow steht am Freitag ein weiterer Konkurrent aus dem Tabellenkeller der Regionalliga den Nordhäusern gegenüber. Im Albert-Kuntz-Sportpark wird Publikumsinteresse da sein, denn die Anhänger warten auf die Reaktion des Teams auf heimischem Rasen nach der derben 2:5-Klatsche in Auerbach.

Trainer Scholz: „Nur ein Sieg zählt“

„Nur ein Sieg zählt. So müssen wir dann auch auftreten. Aber in dieser Liga gibt es bekanntermaßen keine leichten Spiele“, kündigte Scholz an. Schon gar nicht gegen Rathenow. Die Optiker mit ihrem „ewigen“ Trainer Ingo Kahlisch, – er ist seit 30 Jahren bei den Brandenburgern im Amt – treten in dieser Saison stärker auf als im Vorjahr, als sie glücklich die Klasse hielten. „Zuletzt haben sie den BFC geschlagen. Das heißt schon was. Wir wissen, was uns in unserer gegenwärtigen Situation erwartet. Wir müssen zehn Prozent draufpacken und vor allem auch unser Tor richtig verteidigen, um vielleicht endlich mal zu null zu spielen und zu gewinnen“, sagte Scholz.

Fehlen wir Kores, dessen Länge der Rotsperre noch nicht feststeht. Weiter verletzt ist Esdorf (Leiste), so dass die zentrale Defensive aus den in Auerbach so vorgeführten Müller und Pluntke oder aus Blume bestehen wird. Davor hofft Scholz auf Beckers Rückkehr als „Sechser“.

Nordhausen – Rathenow, Freitag, 19 Uhr

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