Wacker Nordhausen verliert 2:5 – fast jeder Schuss ein Gegentreffer: Das Spiel im Schnellcheck

Nordhausen  Wacker Nordhausen steckt in der Abwärtsspirale. Im dritten Regionalliga-Spiel in Folge setzte es in Auerbach eine heftige Pleite

Wacker Nordhausen steckt in der Abwärtsspirale. Im dritten Regionalliga-Spiel in Folge setzte es in Auerbach eine heftige Pleite

Wacker Nordhausen steckt in der Abwärtsspirale. Im dritten Regionalliga-Spiel in Folge setzte es in Auerbach eine heftige Pleite

Foto: Bernd Peter

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Kurzfazit: Nach gut einer Viertelstunde hätte Wacker vor 510 Zuschauern, davon 50 Nordhäuser, deutlicher als 1:0 in Führung liegen können. Doch Pichinot und immer wieder Mickels schafften das 2:0 nicht. Dann kam Auerbach wie Phönix aus der Asche. Fast jeder Schuss war bis zum 3:1 zur Pause dann ein Treffer gegen eine Nordhäuser Abwehr, die nicht mehr abwehrte. Nach dem Wechsel wollte Wacker die Partie drehen. Doch erst Mickels und dann Scholl vergaben gleich ihre Riesengelegenheiten (48.). Wacker rannte, flankte, schoss. Doch bis auf Mickels 2:4 ohne Erfolg. Am Ende gab es eine 2:5-Bestrafung.

Tore: 0:1 Scholl (8.). Nachdem Ucar clever einen Freistoß an der Strafraumgrenze rausholt, versenkt Scholl wie in Altengottern aus 17 Metern scharf in die Torwartecke.

1:1 Kadric (32.). Zimmermanns Ball wird noch abgewehrt, Kadrics Versuch rollt dann an den Pfosten. Im Nachschuss macht der Ex-Erfurter dann entschlossen den Ausgleich. Wackers Abwehr schaut nur zu. 2:1 Stock (37.). Der Auerbacher schlägt aus Nahdistanz unbedrängt zu. 3:1 Zimmermann (39.). Der Konter sitzt. Torjäger Zimmermann enteilt Wackers Abwehr und vollendet kühl. 4:1 Zimmermann (58.). Ein blitzschneller Konter. Zimmermann einen Zentimeter vor Pluntke an den Ball und jubelt. 4:2 Mickels (61.). Der Außenstürmer tankt sich entschlossen durch und verwandelt endlich aus 15 Metern. 5:2 Schlosser (86.). Schlosser überläuft den eingewechselten Heidinger und chipt den Ball an Glinker vorbei in Eck.

Aufstellung: Wacker muss wie erwartet auf die verletzten Kammlott (Schulter), Becker (Wade) und Esdorf (Leiste) verzichten. Dafür rücken Beil, Löhmannsröben und Pluntke, der mit Müller das Innenverteidiger-Duo bildet, ins Team. Nach längerer durch Knieprobleme steht auch der schnelle Mickels wieder in der Startelf. Scholl soll das Spiel machen. Dafür sitzt Heidinger auf der Bank. Kapitän ist heute Pichinot.

Bester Spieler: Joy-Lance Mickels, der nach seiner Verletzungspause, rannte und schoss für zwei, aber traf nur einmal.

Kurios am Rande: Die Wacker-Anhänger reisten mit einem Fanbus im Vogtland an. Erst sieben Minuten nach Anpfiff – wohl aus Protest gegen die schwachen Leistungen ihrer Elf zuletzt - rückten sie in den Gästeblock ein. Genau pünktlich, denn kurz darauf fiel das Führungstor durch Scholl. Die Fans durften danach singen, feuerten ihre elf trotz der vielen Gegentore an und benahmen sich im Gegensatz zum Pokalspiel in Altengottern fehlerfrei, als eine Handvoll Ultras den Platz stürmte und ein Spieler niedergeschlagen wurde.

Tabelle: Der neue Spitzenreiter Altglienicke ist nun schon acht Punkte enteilt.

Nächstes Spiel: Nächste Woche erwartet Wacker am Freitag (19 Uhr) mit Optik Rathenow einen weiteren Abstiegskandidaten zum Heimspiel.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren