Wetter verhindert Besucherrekord bei Schlossfestspielen in Sondershausen

Sondershausen  Mehr als 11.000 Besucher sehen in diesem Jahr 26 Aufführungen der Schlossfestspielein Sondershausen. Große Resonanz für Familienoper auf der Theaterwiese überrascht den Veranstalter.

Rund 800 Zuschauer erlebten vor der Rotunde Ratislav Lalinsky als Orpheus umringt von den Furien der Unterwelt in der Familienoper „Orpheus und Eurydike“.

Rund 800 Zuschauer erlebten vor der Rotunde Ratislav Lalinsky als Orpheus umringt von den Furien der Unterwelt in der Familienoper „Orpheus und Eurydike“.

Foto: Marco Kneise

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Mehr als 11.000 Besucher haben die Aufführungen die drei Stücke der diesjährigen Schlossfestspiele in Sondershausen gesehen. Das teilte gestern die Theater Nordhausen und Loh-Orchester Sondershausen GmbH mit.

Nach den Rekorden der vergangenen Jahren kamen damit in diesem Sommer allerdings etwa 1000 Gäste weniger in den Lustgarten. Daran habe das Wetter einen gehörigen Anteil. So musste am Samstagabend die letzte Vorstellung der „Entführung aus dem Serail“ abgesagt werden. Ein Unwetter hatte sich angekündigt. Weniger Karten als üblich waren überdies in der zweiten Hälfte der vierwöchigen Spielzeit verkauft worden, erklärte Dorothee Probst, Marketingleiterin des Theaters.

Kühlere Temperaturen und unbeständige Wetterverhältnisse ließen die Festspielbesucher zögerlicher Karten kaufen. Das sei eben das Risiko bei einer Freiluft-Veranstaltung wie den Schlossfestspielen.

Dennoch wurden 26 der 27 geplanten Vorstellungen im Lustgarten und auf der Theaterwiese gezeigt. Das Rock-Musical „Jesus Christ Superstar“, das mit 14 Vorstellungen im Mittelpunkt der Schlossfestspiele gestanden hatte, wurde von über 7500 Gästen gesehen. Die Oper „Die Entführung aus dem Serail“ besuchten in sechs Vorstellungen fast 3000 Gäste. Das Familienstück „Orpheus und Eurydike“ hat die Erwartungen übertroffen. Erstmals sahen die Familienoper auf der Theaterwiese 800 große und kleine Zuschauer und somit gleich 300 mehr als im vergangenen Jahr.

„Wir sind überglücklich, auch dieses Jahr eine so große Akzeptanz erlebt und unsere Gäste mit großartigen, begeisternden Produktionen und Vorstellungen immer wieder in den Bann gezogen zu haben“, lautete das Fazit von Intendant Daniel Klajner.

Im kommenden Sommer werden dann zwei Klassiker aus Musical und Oper auf dem Spielplan stehen. Die Saison beginnt am 26. Juni mit dem Musical „Drei Musketiere“. Es folgen die Familienoper „Bastien und Bastienne“ und die Oper „Der Barbier von Sevilla“.

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