Anlaufstelle nach der Schule in Gebesee

Gebesee.  Neuer Kinder- und Jugendtreff in der Bahnhofstraße in Gebesee eröffnet. Mehrgenerationshaus wird damit seinem Namen gerecht.

Julia Mauermann vom Jugendamt, die beiden Jugendpflegerinnen Olita Bogk und Stephanie Eckhardt, sowie VG-Chef Rüdiger Kleppe und die beiden Bürgermeister Heiko Koch und Peter Liebe hoffen, dass der neue Kinder- und Jugendtreff in Gebesee gut angenommen wird.

Julia Mauermann vom Jugendamt, die beiden Jugendpflegerinnen Olita Bogk und Stephanie Eckhardt, sowie VG-Chef Rüdiger Kleppe und die beiden Bürgermeister Heiko Koch und Peter Liebe hoffen, dass der neue Kinder- und Jugendtreff in Gebesee gut angenommen wird.

Foto: Peter Hansen

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Warum nicht über den Tellerrand blicken und voneinander profitieren? In Sachen Kinder- und Jugendarbeit haben das die Gemeinde Elxleben und die Stadt Gebesee getan. Elxleben verfügt seit 2018 über einen Kinder- und Jugendtreff. Zwei Jugendpflegerinnen mit jeweils einer halbe Stelle hat die Gemeinde dafür eingestellt. „Ich habe mir den Treff angesehen, und die Arbeit dort hat mir richtig gut gefallen. Dafür lohnt es sich Geld auszugeben“, sagte Gebesees Bürgermeister Peter Liebe (FDP) zur Eröffnung am Freitag.

Im November sei im Gebeseer Stadtrat eine Vereinbarung beschlossen worden. Demnach beteiligt sich die Stadt Gebesee an den Kosten. Die beiden Jugendpflegerinnen Olita Bogk und Stephanie Eckhardt stehen damit dienstags und donnerstags, jeweils von 13.30 bis 18 Uhr, den Kindern aus Gebesee und Umgebung zur Verfügung.

Im Januar fiel der Startschuss für den neuen Kinder- und Jugendtreff. Innerhalb von zwei Wochen seien die Räume im Mehrgenerationshaus in der Bahnhofstraße 56 in Gebesee hergerichtet worden. „Wir haben Ordnung gemacht, renoviert, die Räume neu möbliert und viele Dinge neu angeschafft“, sagte der Bürgermeister. Froh ist er, den Kindern und Jugendlichen jetzt wieder eine Anlaufstelle bieten zu können. Lange Zeit gab es keinen solchen Treff in Gebesee. „Wir hatten einen Jugendklub, doch der war uns ohne Aufsicht aus dem Ruder gelaufen. Wir mussten ihn schließen.“

Von „hervorragenden“ Bedingungen spricht Olita Bogk. „Die Räume sind ideal und toll ausgestattet. Ein Billardtisch, eine Tischtennisplatte und einen Fußballkicker gibt es nicht überall“, sagte sie und kündigte auch kreative Gieß-, Pflanz- und Kochangebote an. Wichtig ist den beiden Jugendpflegerinnen, dass Sport und Bewegung nicht zu kurz kommen. Darüber hinaus sind die Ideen der Kinder und Jugendlichen gefragt, die sich mit ihren Wünschen selbst einbringen sollen. In Kontakt stehen die Jugendpflegerinnen auch mit der Grundschule und dem Gymnasium in Gebesee, berichtete Stephanie Eckhardt.

Dass der Treff wie in Elxleben gut angenommen wird, wünschte Bürgermeister Heiko Koch (CDU). Gut finde er, dass die beiden Orte etwas näher zusammenrücken und gemeinsam etwas anpacken. Glückwünsche gab es auch von Brigitte Schröter, der Geschäftsführerin der Diakonie-Sozialstation St. Elisabeth gGmbH. Wie sie sagte, werde das Haus nun seinem Namen „Mehrgenerationshaus“ gerecht. So unterhält der Träger im Erdgeschoss eine Seniorenbegegnungsstätte. Im Nebenhaus hat der ambulante Pflegedienst seinen Sitz. Der Kinder- und Jugendtreff ist auch in den Winterferien geöffnet.

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