Betrügerbande stiehlt 17.000 Euro von Rentnerehepaar aus Sömmerda

Sömmerda  In Sömmerda ist ein 85-jähriges Ehepaar auf eine Betrügerbande hereingefallen. Als ein Unbekannter an der Wohnungstür der beiden klingelt und Uhren zum Verkauf anbot, nahm das Unglück seinen Lauf.

Symbolbild.

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Foto: dpa

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Ein 85-jähriges Rentnerehepaar aus Sömmerda ist auf eine Betrügerbande hereingefallen. Dies wurde am Donnerstag bekannt.

Wie die Polizei am Freitag informierte, klingelte ein Unbekannter vor circa zwei Wochen an der Wohnungstür der beiden und bot verschiedene Uhren an. Die Rentnerin holte daraufhin die vereinbarte Geldsumme aus einem Versteck in der Wohnung und übergab sie dem Mann.

Kurze Zeit später klingelte es wieder an der Tür des Ehepaares. Dieses Mal war es ein vermeintlicher Kripo Beamter, der den Balkon begutachten wollte. Im guten Glauben ließen sie den Mann in ihre Wohnung. Erst Tage später stellten die Rentner fest, dass etwa 17.000 Euro Bargeld aus der Wohnung gestohlen wurden.

Einer der Männer gab sich als Pfleger aus und gaukelte den Senioren vor, sie zu kennen. Er wurde wie folgt beschrieben:

  • circa 45 Jahre alt
  • 1,80 Meter groß
  • korpulent und kurze, blonde Haare
  • trug eine weiße Hose, eine rote Strickjacke mit weißen Streifen, weiße Halbschuhe
  • hatte einen rot-schwarz gestreiften Rucksack dabei
  • sprach hochdeutsch, ohne Dialekt

Die zweite Person gab sich als Kripo-Beamter aus und wurde wie folgt beschrieben:

  • circa 40 bis 45 Jahre alt
  • 1,90 Meter groß
  • schlanke Gestalt und kurze, schwarze Haare
  • trug ein schwarze Hose, schwarze Jacke (beides mit weißem Schriftzug) und eine Schirmmütze
  • sprach ebenfalls hochdeutsch, ohne Dialekt

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen und keine Auskünfte zu Vermögensverhältnissen zu geben. Sollte sich jemand als Kripobeamter ausgeben, so sollte grundsätzlich der Dienstausweis oder die Dienstmarke von der Person verlangt werden. Ebenso wird empfohlen sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu informieren, ob es sich tatsächlich um einen Kripobeamten handelt. Der Besucher sollte währenddessen vor der geschlossenen Tür warten.

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