Die erste Wurst im neuen Jahr wollte sich keiner entgehen lassen

Leubingen.  In verschiedenen Gemeinden wurde am Wochenende Knutfest gefeiert, darunter in Leubingen. Hier wurden aber nicht die Bäume eingesammelt, sie wurden gebracht.

Kinder aus Schafau, Rastenberg Backleben und Bachra, nutzten die gemeinsame Zeit zum Weihnachtsbaumverbrennen in Bachra um Stockbrot zu braten 

Kinder aus Schafau, Rastenberg Backleben und Bachra, nutzten die gemeinsame Zeit zum Weihnachtsbaumverbrennen in Bachra um Stockbrot zu braten 

Foto: Michael Gröschner

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Jeder Gast, der am Samstagnachmittag ab 16 Uhr einen Tannenbaum zum Weihnachtsbaumfeuer beisteuerte, bekam einen Glühwein oder ein anderes Getränk gratis. Wie in den Vorjahren kamen so zwischen 30 und 40 Bäume zusammen. Verantwortlich für das Weihnachtsbaumfeuer war wie in vielen anderen Orten der Feuerwehrverein, deren Mitglieder auch in der örtlichen Feuerwehr sind.

Das Fest wurde zum nunmehr dreizehnten Mal gefeiert. Und auch diesmal haben die 15 Mitglieder gern geholfen, um den einen oder anderen buchstäblich hinter dem Ofen hervorzulocken. Schnee zum Weihnachtsbaum-Verbrennen gab es bislang nur einmal, hieß es.

In diesem Jahr wurde man mit herrlichen Sonnenschein und kühlen Temperaturen belohnt, so dass auch der Glühwein jeden Gast aufwärmte. Für alle kleinen Gäste gab es warmen Kinderpunsch.

In Bachra begann die Feier am Feuerwehrhaus indes um 17 Uhr. Wie in jedem Jahr sammelten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr die ausgedienten Bäume in den Straßen von Bachra ein. Bis 10 Uhr konnte jeder Anwohner seinen Weihnachtsbaum aus dem Haus schaffen. Für jeden eingesammelten Baum gab es einen Gutschein in den Briefkasten.

So kamen nach und nach zahlreiche Gäste, die sich am Weihnachtsbaumfeuer wärmten. Auch viele Kinder aus Schafau, Rastenberg und Backleben zog es mit ihren Eltern nach Bachra, wo man sich mit Freunden traf und das neue Jahr begrüßte.

Neben Gebratenem vom Grill konnten Kinder Stockbrot backen. Auch Getränke gab es zur Genüge. So konnte der gemütliche Abend gesellig ausklingen. Christina Sonnenfeld bemerkte dazu: „Die erste Wurst im neuen Jahr wollte sich keiner entgehen lassen.“

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