Die Jugend zu Wort kommen lassen

Kindelbrück.  Sömmerda hat eins, Straußfurt auch. Jetzt will die Landgemeinde Kindelbrück nachziehen. Hier soll ein Kinder- und Jugendbeirat gegründet werden.

Sömmerda hat eins, Straußfurt auch. Jetzt will die Landgemeinde Kindelbrück nachziehen. Hier soll ein Kinder- und Jugendbeirat gegründet werden.

Sömmerda hat eins, Straußfurt auch. Jetzt will die Landgemeinde Kindelbrück nachziehen. Hier soll ein Kinder- und Jugendbeirat gegründet werden.

Foto: Annett Kletzke

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Die Stadt Sömmerda hat ein Kinder- und Jugendparlament. Die Gemeinde Straußfurt hat nachgezogen und im Oktober ein solches Gremium gewählt. Nun gibt es auch in der Landgemeinde Kindelbrück Interesse, die Jugend stärker zu Wort kommen zu lassen.

Bürgermeister Roman Zachar (CDU) will zur nächsten Sitzung des Landgemeinderates am 16. Dezember einen Beschluss zur Berufung eines „Kinder- und Jugendbeirates“ für die Landgemeinde vorlegen. Bereits im Hauptausschuss am Montag soll das Thema eine Rolle spielen. Der Vorschlag basiert auf der „regionalen Entwicklungsstrategie“ des Zweckverbandes „Allianz Thüringer Becken“, dem die vier Orte Kindelbrück, Straußfurt, Buttstädt und Sömmerda angehören. Die Strategie sieht vor, dass auch die Einrichtungen der Mitgliedskommunen zusammenarbeiten. Laut Zachar können konkrete Bedarfe im Verbund adressiert und dann Fördermittel akquiriert werden. Ein erstes Projekt ist der Spielplatz 2.0, den die Mitgliedsgemeinden diese Woche eingeweiht haben.

Unabhängig und überparteilich

Konkrete Vorstellung gibt es bereits, wie der künftige Beirat aufgestellt sein soll. Angedacht ist eine Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 27 Jahren, die unabhängig, überparteilich und frei in der Wahl seiner Themen ist. Der Beirat soll Standpunkte von Kindern und Jugendlichen erfassen, bearbeiten und öffentlich zur Diskussion stellen. Er soll sie auch zum Mitwirken motivieren und helfen, Erfahrungen mit Demokratie vor Ort zu sammeln. Er soll Verantwortung für deren Lebensräume mittragen und auf Missstände hinweisen. In engen Kontakt soll der Kinder- und Jugendbeirat zum Gemeinderat, dem Bürgermeister und den Ortschaftsräten stehen.

Geplant ist, für den Beirat 16 Personen zu berufen. Jeder Ortsteil sollte mit vier Personen vertreten sein. Die Besetzung soll per Losverfahren erfolgen. Wird der Beschluss gefasst, wird die Verwaltung beauftragt, bis zur Sitzung im Februar alle erforderlichen Verfahrensschritte einzuleiten.

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