Dorferneuerung: Straußfurt und Kindelbrück dabei

Landkreis.  Nach vielen Gedankenspielen und Beteiligungsprozessen dürfen zwei Dorfregionen im Landkreis auf Fördermittel bauen.

Panoramablick auf Kindelbrück.

Panoramablick auf Kindelbrück.

Foto: Jens König

Der Thüringer Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, hat am Mittwoch 16 neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung und Dorfentwicklung im Freistaat anerkannt, in 23 Gemeinden und über 74 Ortsteilen. Dazu gehören aus dem Landkreis Sömmerda die Dorfregionen Straußfurt-Henschleben und Landgemeinde Kindelbrück. Zu ersterer zählen die Gemeinde Straußfurt mit den Ortsteilen Straußfurt, Henschleben und Vehra, während die zweite Förderregion die Ortsteile Kindelbrück, Bilzingsleben, Frömmstedt und Kannawurf der Landgemeinde Kindelbrück umfasst. „Starke Gemeinden brauchen eine starke Gemeinschaft, die zukunftsweisende Projekte mitträgt und mit Leben füllt. Genau dort setzt das Förderprogramm zur Dorferneuerung an. Mit der Förderung erhalten die Regionen wirtschaftliche Impulse und zugleich werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im ländlichen Raum nachhaltig verbessert. Wir tragen damit auch Sorge dafür, dass sich die Lebensverhältnisse in Stadt und Land weiterhin gleichwertig entwickeln“, wird der Minister dazu zitiert.„Wir unterstützen vor allem soziale Projekte für eine gute Nahversorgung in den Orten. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln fördern wir Initiativen, die die Lebensqualität vor allem für ältere Menschen und Familien weiter verbessern und die nachhaltige Gemeindeentwicklung befördern. Die Dorfentwicklung verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, und wir legen großen Wert auf eine bürgerschaftliche Beteiligung an den Projekten.“

Die Anerkennung als Förderschwerpunkt erfolgte auf Basis eines Gemeindlichen Entwicklungskonzepts (GEK), das in den vergangenen anderthalb Jahren erarbeitet und in einem Auswahlverfahren des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum geprüft wurde. In den GEK seien teilweise auch bereits konkrete Projektideen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 67 Millionen Euro entwickelt worden.

Die Anerkennung als Förderschwerpunkt bietet den Gemeinden die Möglichkeit, Fördermittel des Dorfentwicklungsprogramms zu beantragen. Der Zuschuss wird dann aufgrund von Auswahlkriterien und den verfügbaren Haushaltsmitteln bestimmt.

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