Entwurf des Kreisetats steht

Landkreis.  Die Kreisverwaltung will den Haushaltsplanentwurf Anfang der Woche vorlegen. Landrat hofft auf Beschluss im Dezember.

Der Sömmerdaer Kreistag könnte sich im Dezember mit dem Haushalt für 2021 befassen.

Der Sömmerdaer Kreistag könnte sich im Dezember mit dem Haushalt für 2021 befassen.

Foto: Jens König

Landrat Harald Henning (CDU) rechnet damit, dass den Kreistagsmitgliedern Anfang nächster Woche der Entwurf des Haushaltsplanes für 2021 des Landkreises zugestellt werden kann. Er hoffe, dass das Zahlenwerk nach Beratung noch im Dezember vom Kreistag beschlossen werden könne. Das sagte er zur Kreismitgliederversammlung der Christdemokraten am Donnerstagabend im Sömmerdaer Volkshaus und dankte ausdrücklich Kreiskämmerer Henning Schwittay und seinen Mitarbeitern für die gute und engagierte Arbeit in der Erarbeitung.

Henning kündigte an, dass die Vorlage von einigen Einsparungen, auch beim Personal, ausginge und verwies in diesem Zusammenhang auf das im Entstehen begriffene Personalentwicklungskonzept sowie Digitalisierungsbestrebungen. Es sei gelungen, frei gewordene Stellen nicht neu zu besetzen. Andererseits müsse berücksichtigt werden, dass Digitalisierung zunächst auch erst einmal Geld koste, ehe sie helfe, Kosten einzusparen.

Der Haushaltsentwurf sehe weitere Investitionen in den Schulsektor sowie in Straßen und Wege vor. Dennoch gehe er von einer, wenn auch geringfügigen, Senkung der Kreisumlage aus. Henning sprach davon, dass diese allerdings nicht ein oder zwei Prozent ausmachen könne wie in anderswo. Andere Landkreise könnten jedoch gar keine niedrigere Kreisumlage anstreben.

Henning versicherte: „Das Feuerwehrtechnische Zentrum werden wir bauen!“ Er sehe diesen Schritt als „Unterstützung für die hervorragende Arbeit leistenden Stützpunktfeuerwehren“ an. Die Einsatzkräfte müssten für ihre wichtige Tätigkeit gut ausgebildet und ausgerüstet sein. Vor allem Ausbildungen hätten in letzter Zeit u.a. durch das Feuerwehrtechnische Zentrum in Artern, das ein halbes Jahr geschlossen gewesen sei und sich nun vorrangig um die Einsatzkräfte aus dem eigenen Landkreis kümmere, nicht gewährleistet werden können.

Kommende Woche soll es bei einem Termin mit dem Landesverwaltungsamt um Fördermittel für das Sömmerdaer Vorhaben gehen.