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Familienfest für Radler der Regenbogentour

Sömmerda.  Sömmerda ist in diesem Jahr Zielort der Aktion zugunsten krebskranker Kinder. Bürgermeister Ralf Hauboldt wirbt um weitere Mitstreiter.

Marion Köhler von der Tourist-Information Sömmerda präsentiert den Staffelstab, das Kinderfahrrad von der Regenbogentour.

Marion Köhler von der Tourist-Information Sömmerda präsentiert den Staffelstab, das Kinderfahrrad von der Regenbogentour.

Foto: Jens König

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Seit 1994 startet einmal jährlich die Regenbogentour, eine Radtour zugunsten krebskranker Kinder. In diesem Jahr soll Sömmerda der Zielort sein. „Das Engagement der Eltern und Ausrichter ist lobenswert, und wir wollen das auf jeden Fall gern unterstützen“, sagt Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke).

Vor zwei Jahren war Sömmerda bereits einmal Startpunkt für die damals 24. Auflage der Regenbogentour. Mit Musik und durch die Dreyse-Schützen waren die Teilnehmer damals am Bahnhof verabschiedet und auf die Strecke geschickt worden. Am 9. Mai dieses Jahres steuern die Pedalritter die Kreisstadt nun als Zielort der 26. Tour an. Veranstaltet wird sie von der Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Suhl/Erfurt gemeinsam mit Partnern.

400 bis 600 Teilnehmer werden erwartet

Erwartet werden zwischen 400 und 600 Teilnehmer, informiert die Stadtverwaltung. Ausgangspunkt ist diesmal Arnstadt, von dort führt die Strecke über Erfurt nach Sömmerda, wo die Radler gegen 13.30 Uhr erwartet werden. Natürlich möchte der Bürgermeister sie persönlich begrüßen, und er hat Landrat Harald Henning (CDU) bereits eingeladen, ebenfalls dabei zu sein.

Sömmerda soll den Ankömmlingen in bester Erinnerung bleiben. Auf dem Obermarkt wird an diesem Tag ein großes Familienfest gestaltet werden. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Gemeinsam mit der Stadt Sömmerda im Boot sind dafür unter anderem die Kreisverkehrswacht Sömmerda, die Polizeiinspektion Sömmerda sowie das Kinder- und Jugendparlament der Stadt, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Zudem werde es ein Bühnenprogramm geben, und für das leibliche Wohl soll am Zielort ebenfalls gesorgt sein.

Mit Startgeld werden Projekte der Elterninitiative unterstützt

Damit das Fest wirklich groß und bunt wird, bittet Ralf Hauboldt auch die Vereine der Stadt um Unterstützung. Mit kulturellen Beiträgen oder anderen Angeboten können sie sich gern integrieren, wirbt der Stadtchef. Denn die Radler treten wieder für den guten Zweck in die Pedalen und unterstützen mit ihrem Startgeld Projekte der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Suhl/Erfurt, unterstreicht der Bürgermeister.

Begleitend zur Regenbogentour wird auch ein Sonderzug eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Dampfsonderzug der Baureihe 41 der IGE Werrabahn mit einem extra Waggon für Fahrräder, informiert die Stadtverwaltung. Dieser Zug könne beispielsweise genutzt werden, um von Sömmerda zum Startort nach Arnstadt zu kommen. Oder von Tour-Teilnehmern, die nur einen Teil der Strecke radeln und dann in den Zug steigen wollen. In der Startgebühr von 12,50 Euro für Erwachsene und 7,50 Euro für Kinder bei der Regenbogentour ist unter anderem die Zugfahrt inbegriffen, heißt es. Über die Abfahrtszeiten des Zuges werde rechtzeitig informiert. Die Feuerwehr Sömmerda wird dafür sorgen, dass der Dampfsonderzug genug Wasser hat.

Staffelstab im vergangenen Juni übernommen

Im Juni vergangenen Jahres hatte Sömmerdas Bürgermeister bereits den Staffelstab der Regenbogentour übernommen. Es handelt sich um ein kleines Fahrrad, das derzeit in der Tourist-Information steht und auf die Tour hinweist. Bereits bei der Übernahme versprach Ralf Hauboldt eine tolle Tour 2020, für die Bürger und die Stadtverwaltung gebührender Gastgeber sein wollen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, das Engagement der Eltern bzw. des Vereins für krebskranke Kinder zu unterstützen“, so der Bürgermeister.

Michael Blanke, Beiratsmitglied in der Elterninitiative und seit vielen Jahren Organisator der Regenbogentour, möchte bereits jetzt schon der Stadt „für die tolle Unterstützung danken, die wir hier erfahren“. Mit der Regenbogentour wolle man zum einen die Teilnehmer für die Belange tumor- und leukämieerkrankter Kinder und deren Familien sensibilisieren und zugleich zeigen, was sich im Zielort Sömmerda alles getan hat, sagte er.

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