Gegen Raserei im Amselweg

Rastenberg  Lösungssuche: Poller statt Schranke?

Rosemarie Wulf, Reinhard und Angelika Heinz am Amselweg (ohne Schranke)

Rosemarie Wulf, Reinhard und Angelika Heinz am Amselweg (ohne Schranke)

Foto: Peter Hansen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Reinhard Heinz ist übel aufgestoßen, dass eine den Amselweg in Rastenberg von der Almose trennende Schranke als „illegal“ bezeichnet wird.

„Da ist nichts illegal. Die ist unter Bürgermeister Andreas Vogel ganz offiziell gebaut worden“, sagt er. Ein Zankapfel ist sie aber schon länger. Da ging es um Durchfahrtsrechte, Raserei, die sie verhindert, um die Schlüsselgewalt und mehr.

Das Streitobjekt wurde schon mal geklaut und tauchte wieder auf. Reinhard Heinz, unmittelbarer Anwohner, sowie einige seiner Nachbarn halten die Umgebung in Schuss. Erst am Dienstag haben sie wieder Spuren von Vandalismus beseitigt.

„Die Schranke muss sein“, sagt Heinz und weist darauf hin, dass der Amselweg einmal nur ein Hohlweg war und eigentlich nur für die Zeit einer baubedingten Umleitung aufgewertet wurde. Nun werde die abschüssige Strecke, ein gut frequentierter Schulweg, der auf einen Spielplatz führt, zur gefährlichen Rennstrecke. Bürgermeisterin Beatrix Winter kennt das Problem. Sie nennt es ein Politikum.

„Es gab nie eine straßenverkehrsrechtliche Anordnung“, sagt sie. Gleichwohl müsse gehandelt werden. Sie erwäge nach Abstimmung mit dem VG-Ordnungsamt die Errichtung von abschließbaren Pollern. Man sei mit der Verkehrsbehörde beim Landratsamt in Kontakt. Mit den Pollern wäre auch Reinhard Heinz einverstanden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.