Gelebter Glaube beim Patronatsfest in Sankt Wigbert

Werningshausen  Großartiges Konzert, berührende Worte und zahlreiche Begegnungen im Zeichen der Ökumene in Werningshausen

Von rechts: Superintendent Gregor Heidbrink, Pfarrer Axel Walter, Pfarrer Christian Bock und Pater Franz Schwarz beim Patronatsfest.

Von rechts: Superintendent Gregor Heidbrink, Pfarrer Axel Walter, Pfarrer Christian Bock und Pater Franz Schwarz beim Patronatsfest.

Foto: Klaus Gohde

Am Vorabend des Patronatsfestes in Sankt Wigbert wurde zu einem Konzert eingeladen sowie „zur Anbetung des Allerhöchsten“ wie Pater Franz Schwarz in seiner Anmoderation ausführte. „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht; Christus meine Zuversicht, auf dich vertraue ich und fürcht mich nicht“. – Ein Liedtext, der die Gemeinsamkeit zwischen Anbetung und Musik mehr als nur deutlich macht, erläutert Peter Klose.

Die Musik wurde – als ein Geschenk des Himmels – dankbar angenommen und mit herzlichem Beifall quittiert. Das Konzert, gestaltet von Anja Augustin (Sopran) aus Erfurt, Katrin Deichstetter (Violine) aus Sondershausen, Martin Heß (Orgel) aus Sondershausen, war ein Hörgenuss vom Feinsten, resümiert Klose. Das Repertoire der Musiker umfasste neben „Ave Maria plena“, „Domine Deus“, „Lasst uns singen von der Gnade des Herrn“ und „Hör mein Bitten“ auch Kompositionen von Mendelssohn, Mozart und Buxtehude.

Die Kirche erwies sich als Konzertsaal der besonderen Art sowie als Ort der Begegnung und des Gebetes. „Begegnungen der verschiedensten Art gab es nach dem Konzert im Klosterhof bei besten gastronomischen Angeboten“, so Klose weiter.

Einmal mehr stand das sonntägliche Patronatsfest ganz im Zeichen der Ökumene. Christen verschiedener Religionsgemeinschaften waren vereint im Gesang und Gebet. Ein Zeichen für die Ökumene setzten die Pfarrer Dr. Christian Bock von der katholischen Großgemeinde Sankt Franziskus Sömmerda, der evangelische Pfarrer Axel Walter aus Schöten, der Apoldaer Superintendent Pfarrer Dr. Gregor Heidbrink und Pater Franz Schwarz aus Werningshausen. „Die Festpredigt von Franz Schwarz war sehr emotinal“, berichtet Peter Klose, „und berührte wohl jeden der Festgottesdienstteilnehmer.“

Die zwei Taufen von Leon und Lukas im Rahmen des Gottesdienstes machten Mut in Zeiten, in denen „die Kirche an einem Herzinfarkt leidet“, wie es Franz Schwarz formulierte.

Mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch Orgelspiel und Chor aus Großrudestedt – vereint im Gebet und Gesang der vielen Gläubigen aus aller Herren Länder.

Bei herrlichem Sommerwetter waren viele Begegnungen angesagt – bei „Westkaffee und Ostkuchen“, so Franz Schwarz. Der Gesang vom Chor aus Großrudestedt sei mehr als nur eine kulturelle Zugabe gewesen.

Dankbarkeit und Zufriedenheit waren laut Klose spürbar an allen Ecken und Enden. Insofern gelte der Dank und ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen, die zum Gelingen des Patronatsfestes beigetragen haben.

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